ob meine Frau und ich ſtörend in deren Leben eingreifen würden!— Nein! Nein! Davon kann keine Rede ſein. Sie ſind ganz von uns unabhängig. Sie können thun, was ſie wollen. Während des Winters lebe ich überdem mit meiner Frau in Paris, letztere läßt ſich dort von dem Grafen Zapary magnetiſiren, denn ſie leidet an einem Ner⸗ venübel, das ſolche Behandlung erfordert; kommen wir im Frühling zurück, ſo erſcheinen wir wie Gäſte.“
„Thorilde erhält, wie ſchon geſagt, die Zinſen Ihres väterlichen Erbtheiles,“ nahm Frau von Gasmund das Wort,„und nach meinem Tode mein ſämmtliches Ver⸗ mögen, welches ich ihr teſtamentlich zuſichern werde.“
Der Baron verneigte ſich.
„So wenig ich eigentlich bei meiner Schwiegertochter auf Vermögen ſehen möchte,“ ſagte er dann, wie über⸗ legend,„ſo iſt bei dem Aufwande von zwei Familien doch nothwendig, daß mein Sohn keinem unbemittelten Mädchen ſeine Hand reiche. Ich bin alſo auch in dieſem Punkte ſehr mit ſeiner Wahl zufrieden. Lieb wäre es mir nun freilich noch, wenn die Mitgift als Hypothek auf meine Güter eingetragen werden könnte, weil die Schul⸗ denlaſt zu vermindern ein Vortheil iſt.“
„Ich kann darüber nichts beſtimmen, ohne mit dem Vormunde Rückſprache zu nehmen.“
„Und dann noch ein kleiner Punkt:— Der Fall Ihrer Wiederverheirathung.“
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