Teil eines Werkes 
1. Theil (1864)
Entstehung
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ſt ein Mittel zur Re⸗

„Waſhington's Amme“ war; es i

clame.“

„Meinen Sie?“ fragte die Wirthin.„Es führen freilich alle Wege nach Rom; allein dieſer möchte mir doch als Umweg erſcheinen.“

„Ein Umweg, der aber dem gleichen Ziele zu⸗ führt.“ Der junge Baron hatte ſich ſchon ſeit zwei Mi⸗ nuten unruhig im Zimmer nach Thorilden umgeſehen; auch Frau von Gasmund bemerkte jetzt ihre Abweſen⸗ heit, überging dieſelbe jedoch mit Stillſchweigen. Die Faſſung, welche ſie in der letzten halben Stunde ſich auf⸗ gezwungen, begann jedoch auch ihr läſtig zu fallen, ſie ſehnte ſich nach einem Seufzer, einem Ausrufe des Schmerzes, einem lauten Ach! So ließ ſie denn die Unterhaltung, als höflichſter Ausweg, ihre Gäſte zum Scheiden zu bewegen, ſtocken. Dieſe verſtanden den ſtummen Wink und empfahlen ſich, der junge Baron freilich mit hin— aufgezogener Stirne und der Frage in ſeinen Augen: wo bleibt Thorilde?

So wie die Thüre ſich hinter ihnen geſchloſſen, ſchenkte Frau von Gasmund ein Glas Waſſer ein und ſeerte es in einem Zuge. Darauf ſchritt ſie raſch hin⸗ über in das Zimmer ihrer Tochter. Hier war es finſter. „Thorilde!“ rief ſie.„Thorilde!“ Keine Antwart er⸗ folgte.„Thorilde!“ wiederholte ſie noch einmal mit er⸗ —„„

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