lange nach einem Worte ſuchend, den e vor, und Frau von Gasmund hörte ihm, das Auge auf ihre Arbeit gerichtet, mit doppelten Ohren zu. Sie wagte keinen Blick auf Thorilde zu werfen. Dieſe hatte ſich, ohne daß ſie es bemerkt, leiſe erhoben, i aus dem Zimmer, ſo wie Mr. Brook ſchwieg. Frau von Gasmund ſagte:„Wenn wieder etwas über Leo⸗ pold in der Zeitung ſtehen ſollte; ſo haben Sie die Ge⸗ fälligkeit es mir mitzutheilen. Es würde mich freuen, wenn er ſein Glück in machte!— Bringt ein Concert viel Geld ein?“
„Das nicht, aber es macht den Namen des Künſt⸗ lers bekannt. Wenn er noch fremd iſt, ſo koſtet es ihm ſogar die größte Mühe, ſich in dieſer Ve e öffent⸗ lich hören zu laſſen; und die dazu ineu An⸗ zeigen ſind ſehr theuer. Es iſt aber das Zeitalter der Reclame und die Reclame iſt mit dem Humbug nahe verwandt.“
„Leopold iſt aber wirklich ein bedentender Künſtler!“ fiel Frau von Gasmund ein.
„Kein Zweifel!“ ſagte der Engländer ruhig.„Was aber die Dame betrifft, die allem Anſcheine nach noch gar nicht ſingen kann; ſo bemtzt er ſie doch nur, um die Neugierde des Publicums rege zu machen, und da⸗ durch die Aufmerkſamkeit auf ſich ſelbſt zu lenken. Sie iſt für ihn, was für Barnum die„Meermaid“ und


