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ſich drängte, weil die Zeitungen verkündigt, daß ein Schüler von Liszt darin ſpielen werde, von deſſen Fer⸗ tigkeit auf dem Clavier man Wunder berichtete.— Auch hat ſeine außerordentliche Leiſtung dieſe Erwartung nicht nur erfüllt, ſondern übertroffen. Seine Technik iſt ausgezeichnet, ſein Piano köſtlich; bis in die fernſten Ecken des Saales konnte man den leiſeſten Ton ſeines Spieles vernehmen. Man rief da capo nach jedem Stücke. Mit ihm zugleich trat eine junge Dame auf, deren Stimme, zu den höchſten Erwartungen berechtigt; allein in der Künſtlerwelt flüſtert man, daß ihr Eigen⸗ ſinn ſie verhindern werde, ihrem Geſange jene Vollen⸗ dung zu geben, welche ſchließlich doch allein im Stande iſt, den Werth einer Stimme zu bekunden. Dies iſt um ſo bedauernswerther, weil das ſchöne Aeußere der Signora Anelle ihr Auftreten auf der Bühne glücklich unterſtützen würde; denn ſie iſt von ſeltener Schönheit, eine Juno an Geſtalt, mit Haaren und Teint, welche die Maler entzücken. Könnte man ſie bewegen, zwei Jahre einem ernſten Studium zu widmen, ſo unterliegt es keinem Zweifel, daß ſie unter die erſten Sängerinnen des Jahrhunderts gehören, und einer Malibran und Catalani ebenbürtig ſein würde.— In welchem Ver⸗ hältniſſe ſie zu Leopold ſteht, iſt unbekannt; doch gehen darüber allerlei Gerüchte der wunderbarſten Art.
Der Engländer las in abgebrochenen Sätzen, oft


