Teil eines Werkes 
1. Theil (1864)
Entstehung
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Dreien das beſte Einverſtändniß herrſchte. Auf allen Wegen und Stegen ſuchte ſie ſeinen Vorrath an engliſchen Voca⸗ beln zu vermehren, und dieſe Beſchäftigung ließ ſie, was ſie ſonſt an ſeiner Unterhaltung vermißt haben würde, über⸗ ſehen. Abends nach dem Thee wurde Muſik getrieben, Mr. Brook ſang dann häufig Duette mit Thorilden; waren andere muſikaliſche Perſonen da, ſo wechſelte man in ſeinen Leiſtungen ab. Herr v. Rheinfeld gähnte dann wohl mit⸗

uuter.„Immer ſingen und ſingen!“ flüſterte er Thorilden oft unmuthig zu.„Den ganzen Abend habe ich noch kein Wort mit Ihnen ſprechen können.“

„Dafür ſehen wir uns morgen früh,“ erwiederte ſie

ihn tröſtend.„Wenn ſo viele Menſchen da ſind, können wir

ohnehin keine Privatunterhaltung führen.“

z„Ja, das iſt wahr!“ ſagte er zuſtimmend und wünſ chte in ſeinem Herzen Frau von Gasmund möge ihren ganzen Umgang auf ſeine Perſ on beſchränken.—

6„Wenn Sie Ihrem Herrn Vater ſchr eiben, ſo em⸗ u pfehlen Sie mich ihm,“ wandte ſich Frau von Gasmund wenige Minuten ſpäter an den jungen Mann.„Er hatte 3 mir Hoffnung gemacht, mich durch ſeinen Beſuch hier über⸗ zi raſchen zu wollen; allein wenn er nicht damit eilt, ſo findet er uns ſchon abgereiſt. Fragen Sie ihn alſo, ob wir i uns in dem Falle nicht Rendez⸗vous auf dem Rigi geben

n könnten?“ „Wie, Sie wollen ſchon fort? Was ſoll dann aber