Teil eines Werkes 
1. Theil (1864)
Entstehung
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dem Lernen wäre es für einen Erwachſenen vorbei. Aber womit ſoll ich anfangen?— Es fehlt mir ja ſo viel. Was, meinen Sie, wäre da am Nothwendigſten?“

„Sie müſſen ſich ſelbſt befragen wozu ſie am meiſten Neigung haben; oder auch welcher Mangel Ihres Wiſſens Ihnen am fühlbarſten iſt.“

Er ſann einen Augenblick nach.„Daß ich kein Eng⸗ liſch verſtehe,“ ſagte er dann.

Thorilde lachte.

„Iſt Ihuen das ſchon früher bemerklich geworden, oder erſt, während Sie mich mit Herrn Brook ſprechen hörten?“ fragte ſie ſchelmiſch.

„Ihnen entgeht auch gar nichts,“ ſagte er mit ſchmol⸗ lender Miene.„Ich habe nie zuvor Engländer kennen ge⸗ lernt. Dieſer nun, wenn er ohne Aufhören mit Ihnen ſpricht, iſt mir ſchon in der Seele zuwider geworden und ich fange an die ganze Nation recht gründlich zu haſſen. Wie egviſtiſch ſind ſie, wie vorlaut! Unerträglich!“

„Aber Sie kennen ja, wie Sie ſagen, nur dieſen Einen, und der beſitzt keinen der von Ihnen gerügten Fehler,“ gab ſie lachend zurück.

„Nun loben Sie ihn noch,“ ſagte er ſchmollend.

„Ich vertheidige ihn gegen Ihren ungerechten Tadel. Wer ſo gut gegen einen Hund ſein kann, wie darf der einen Menſchen ſo hart beurtheilen!“

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