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andere geworden wäre? Warum ſollte das der Fall 2
„Nun, ich weiß gerade nicht warum; aber—“ Sie legte bedenklich den Kopf auf eine Schulter.„Ja, heraus
muß es nun doch einmal.— So wiſſe denn, daß ich mir früher einbildete, Herr Leopold würde Eine von uns heirathen.“
„Wie? Biſt Du toll?“ fragte Thorilde und wurde todtenbleich.
„Ja, Eine von uns; und da dachte ich mir, daß, welche es auch wäre, ſo ſollte ſie die Andere mit ſich nehmen, um dadurch unſern Leiden abzuhelfen.“
„Aber wie kamſt Du auf den ſonderbaren Gedanken?“ fragte Thorilde ganz verwirrt.
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„Thorilde und Ellena! ich erwarte Euch!“ ertönte
eine Stimme jetzt aus dem Nebenzimmer.
„Pſt! Die Tante ruft! Ein anderes Mal erzähle ich Dir das!“ flüſterte Ellena, und richtete ſich, um dem Rufe zu folgen, auf.
Thorilde war zögernd hinter Ellenn hergegangen, jene ſah daher nicht deren verſtörte Züge, noch ihr Be⸗ mühen, ihrem Geſichte einen ruhigen Ausdruck zu geben. Mutter und Tochter begegneten ſich bei ihrem Eintritte in das Zimmer in einem halben Blicke, den Jede zu verkürzen ſuchte; weil keine wünſchte, daß die Andere in ihrem Auge die darin geſchriebenen Gedanken leſen möchte,
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