Teil eines Werkes 
1. Theil (1864)
Entstehung
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weg mit ihren ſchönen dunkelblauen, ausdrucksvollen Au⸗ gen verwundert anzuſehen.„Du biſt die Aeltere von uns Beiden und ſollteſt mir ein gutes Beiſpiel gehen, ſtatt ſo unvernünftig zu reden.“

Wäre es denn wirklich ſo ſehr unvernünftig?“ ſagte

dieſe, froh die Aufmerkſamkeit der Anderen endlich auf ſich gelenkt zu haben.„Iſt denn ſo gar unvernünftig, was ich rede?“ Und ſie ſetzte ſich zu ihr auf das Sopha, nahm ſchmei⸗ chelnd ihre kleine weiße Hand und küßte ſie zärtlich⸗ während ihre ſanften grauen Augen kindlich innig zu ihr aufſahen. Wie, Du würdeſt im Ernſte doch nicht daran den⸗

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ken, auf die Bühne gehen zu wollen,“ fagte Thorilde kopf⸗ ſchüttelnd.

„Warum nicht? Da mir Gott eine ſo ſchöne Stimme gegeben hat, muß ich doch ſingen?“ erwiederte Ellena ſanft. „Deine Stimme kannſt Du auch ſo benutzen, ſie iſt für die Geſellſchaft eine herrliche Mitgabe.“

„Ja, aber die kleinen Lieder genügen mir nicht; ich möchte, was mir die Bruſt beſchwert, ausſingen und das kann ich nur in großen Räumen. Es iſt mir hier Alles zu eng, zu klein; ich habe nicht einmal Raum für meine Ellenbogen; viel weniger für mich ſelbſt.“

„Aber beſchwert denn wirklich ſo vieles Deine Bruſt?“

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