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Vierte Novelle⸗ 39
hatten. Denn da die Hitze groß war, hatte der Bi⸗ ſchof bei den beiden jungen Männern aufragen laſſen⸗ ob er zur Erholung zu ihnen in ihr Haus kommen könnte, um mit ihnen ein Glas Wein zu trinken. Als er ſie aber kommen ſah, und er ihnen ſein Vor⸗ haben geſagt hatte, machte er ſich mit ihnen auf den Weg, und trat mit ihnen unter ihrem kuͤhlen Hofraume ein, woſelbſt ſie bei vielen angezuͤndeten Lichtern mit großem Vergnuͤgen von ihrem guten Weine tranken.
Als ſie ſich ſatt getrunken, ſagten die jungen Mäanner: Meſſer, nachdem Ihr uns die Ehre erwie⸗ ſen, und uns in unſerem kleinen Haͤuschen zu beſu⸗ chen gewuͤrdigt habt, wohin wir Euch eben einladen wollten, wuͤnſchten wir, daß Ihr es Euch gefallen ließet, doch eine Kleinigkeit anzuſehen⸗ die wir Euch zeigen wollen.
Gern, antwortete der Biſchof.
Einer der jungen Männer ergriff daher eine Windfackel, trat voran, und nahm, da der Biſchof und alle die Andern ihm folgten⸗ ſeinen Weg nach dem Zimmer hin, in welchem der Herr Probſt mit Renzen lag.
Dieſer, um bald zum Ziele zu gelangen, hatte ſeinen Ritt beſchleunigt, und hatte, ehe jene noch ge⸗ kommen waren, ſchon einen Ritt von mehr als drei Meilen gemacht, und ruhete jetzt, ſo ermuͤdet er auch war, der großen Hitze ungeachtet, in Renza's Ar⸗ men aus.
Sobald der junge Mann mit dem Lichte in der
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