Teil eines Werkes 
6. Bdchn. (1831)
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Achter Tag.

konnte keinen Athem kriegen, um ein vollſtandiges Wort zur Antwort hervorzubringen. Da er alſo zo⸗ gerte, fing Buffalmacco von neuem an:

Calandrino, wenn Du auch einen andern Aerger hatteſt, ſo brauchteſt Du doch uns nicht bei der Naſe herum zu ziehen; denn nachdem Du uns mitgenom⸗ men hatteſt, um koſtbare Steine mit Dir zu ſuchen, laͤßt Du uns, ohne uns Gott oder dem Teufel be⸗ fohlen zu ſagen, wie ein Paar Maulaffen im Mu⸗ gnone ſtehen, und gehſt hierher. Das haben wir ſehr uͤbel genommen; aber wahrhaftig, das haſt Du uns zum letzten Male ſo gemacht.

Bei dieſen Worten nahm ſich Calandrino zu⸗ ſammen, und gab ihnen zur Antwort:

Freunde, ſeyd nicht unwillig, die Sache verhaͤlt ſich ganz anders, wie Ihr glaubt. Ich Ungluͤcklicher hatte den Stein gefunden, und hoͤrt, ob ich Euch die Wahrheit ſage. Als Ihr zuerſt Euch einander nach mir fragtet, war ich kaum zehn Schritte von Euch, und als ich ſah, daß Ihr auf mich zukamet, und mich doch nicht ſahet, ging ich hier herein, und bin be⸗ ſtandig kurz vor Euch hingehend hier hergekommen. Und ſo fing er an, Ihnen von dem einen Ende, bis zum andern zu erzaͤhlen, was ſie gethan und geſagt, zeigte Ihnen die Ferſen und den Ruͤcken, wie die Steine ſie ihm zuſammengedroſchen hätten, und dann fuhr er fort: und nun ſage ich Euch, ſo trete ich mit allen dieſen Steinen, die Ihr hier ſehet, im Buſen ins Thor hinein, und es ward mir kein Wort geſagt; da Ihr doch wißt, wie zudringlich und un⸗

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