Teil eines Werkes 
6. Bdchn. (1831)
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Achter Tag.

Aber es giebt dieſer Muͤhlſteine eine ſo große Menge, die bei uns ſo wenig geſchatzt werden, wie bei ihnen die Smaragden, von denen es dort groͤßere Berge giebt, als der Berg Morello, und welche mit⸗ ten in der Nacht leuchten. Darauf ſiehſt Du mich groß an? Nu! ſo wiſſe denn, wer dieſe Muͤhlſteine ſchliffe, und ſie in einen Ring faſſen ließe, ehe ſie durchgebohrt wuͤrden, und ſie alsdann dem Sultan hinbraͤchte, wuͤrde von ihm kriegen, was er haben wollte. Die andere Art iſt ein Stein, den wir andern Steinſchneider Heliotrop nennen, ein Stein von einer großen Eigenſchaft; denn ein jeder Menſch, der ihn bei ſich trägt, wird, ſo lange er ihn hat, von keinem anderen Menſchen da geſehen, wo er nicht iſt.

Da ſagte Calandrino: Das ſind große Eigen⸗ ſchaften; aber wo findet man denn dieſen zweiten?

Ihm antwortete Maſo, daß man den wol im Mugnone finden moͤchte.

Von was fuͤr einer Groͤße iſt dieſer Stein, ſagte Calandrino, und wie iſt ſeine Farbe?

Antwortete Maſo; er hat verſchiedene Groͤßen, denn der hat eine ſolche, der eine andere; aber alle ſind beinahe von ſchwarzer Farbe.

Calandrino, der Alles dies bei ſich wohl gemerkt hatte, that als häͤtte er anders zu thun, und verließ Maſo, mit dem feſten bei ſich gefaßten Vorſatze, dieſen Stein aufſuchen zu wollen; indeſſen aber be⸗ ſchloß er doch, es nicht ohne Mitwiſſen Bruno's und Buffalmacco's, die er ganz beſonders liebte, zu thun. Er ſuchte ſie daher ſogleich auf, damit ſie ohne Auf⸗