Teil eines Werkes 
6. Bdchn. (1831)
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20 Achter Tag. gar nicht ſähen. Dann fingen ſie mit einander an do ſich von der Kraft verſchiedener Steine zu unterhal⸗ M ten, von denen Maſo ſo entſcheidend ſprach, als wenn er ein beruͤhmter großer Steinſchneider waͤre. ſin Calandrino horchte nach dieſen Reden hin, ſtand vald auf, und, da er merkte, daß ſie gar kein Ge⸗ lie heimniß damit hatten, ließ er ſich mit ihnen ein. Maſo'n gefiel dies ganz außerordentlich, und da al er in ſeinen Reden fortfuhr, richtete Calandrino die Frage an ihn, wo denn dieſe kraͤftigen Steine zu fin⸗ Ke den wären. Maſo antwortete, daß ſie ſich am mei⸗ ſten in Berlinzone faͤnden, einem Lande der Baschier, die in einer Landſchaft, welche Flottleben hieße, wo die lac 1 Weinſtoͤcke mit Bratwuͤrſten angebunden wuͤrden, wo wi man eine Gans fuͤr einen Dreier kaufte, und noch ſch eine junge dazu bekaͤme, wo ein ganzes Gebirge von da zerriebenem Parmeſankaſe laͤge, auf welchem Leute ſtã wohnten, die nichts anders thaͤten, als Maccheroni M und Kloͤschen machen, welche ſie in Huͤhnerbrühe M kochten, und ſie dann hinunterwuͤrfen; wer die mei⸗ mi ſten davon auffinge, der haͤtte die meiſten. Hier in nel der Naͤhe floͤſſe ein Fluß von Wein, dem beſten, wie ſer man ihn nur je getrunken haͤtte, ohne daß auch nur mi ein Tropfchen Waſſer darunter wäre. Ho, ſagte Calandrino, das muß ein ſchoͤnes Land vo ſeyn; aber ſage mir, was machen ſie mit den Ka⸗ Di paunen, die ſie kochen? M Antwortete Maſo: die eſſen alle die Baschier auf. we Biſt Du jemals da geweſen? fragte Calandrinv. De Da antwortete ihm Maſo: Was ſprichſt Du on