Teil eines Werkes 
6. Bdchn. (1831)
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Dritte Novelle. 19

Worte bringen, als Pamphilus mit der ſeinigen; ich will und mir indeſſen alle Muͤhe geben.

In unſerer Stadt, welche immer an verſchieden⸗ Zwie⸗ artigen Lebensweiſen und dummen Volke einen Ueber⸗ rt mit fluß gehabt hat, war, es iſt noch nicht lange her, e, er ein Mahler, genannt Calandrino, ein ſimpler Menſch Ge⸗ von ganz eigenen Sitten, der die meiſte Zeit mit n ge⸗ zwei andern Mahlern verbrachte, von denen der eine nd der Bruno, der andere Buffalmacco hieß, ein paar luſtige ſie Menſchen, uͤbrigens aber liſtig und abgewitzt. Dieſe maͤus⸗ gingen mit Calandrino um, weil ſie über ſein gan⸗ Tha⸗ zes Weſen, und uͤber ſeine Simplicitaͤt großen Scherz achen, trieben. ind da Eben ſo lebte auch in Florenz ein junger Mann

von merkwuͤrdiger Freundlichkeit, in allem, was er nur vornehmen wollte, abgewitzt aber grazioͤs, ge⸗ nannt Maſo del Saggio. Dieſer hatte verſchiedenes von Calandrino's Simplicitaͤt gehoͤrt, und nahm ſich

ungone vor, ſich uͤber ihn luſtig zu machen, dadurch, daß er nb ihm einen Streich ſpielte, und ihm ganz was Neues eladen 3* 8 6 unb aufbaͤnde. Von ungefaͤhr traf er ihn eines Tages in er ſei⸗ der St. Johannes⸗Kirche, wo er die Mahlereien und das Schnitzwerk an dem Tabernakel, welches ſich auf ber die dem Altar der gedachten Kirche befindet, in welcher nerfort es nicht lange vorher erſt aufgeſtellt worden war, zufah⸗ aufmerkſam betrachtend da ſtand; hier dachte er nun, haͤtte er Zeit und Gelegenheit ſeine Abſicht auszu⸗ es mir fuͤhren. Er theilte ſeinen Begleiter mit, was er zu e, die thun beabſichtigte, ſie naͤherten ſich alſo dahin, wo

hen zu Calandrino allein ſaß; thaten aber, als wenn ſie ihn