Achter Tag.
etwa Lapuccio und Naldino ſehen, ſo vergiß es ja nicht, ihnen zu ſagen, ſie ſollten mir doch die Fle⸗ b gel⸗Kappe bringen fuͤr meine Flegel⸗Ruthe. 6 Bentivegna ſagte, er woll' es thun. b * Da der Pfarrer nun bis gen Florenz gekommen. n
1 war, ſo dachte er, jetzt moͤchte es wol Zeit ſeyn, zu n Belcolore'n hinzugehen, um ſein Heil zu verſuchen.
Er nahm daher die Fuͤße in die Hand, und ſtand n
f nicht eher ſtill, als bis er bei ihrem Hauſe war; er n trat hinein, und ſagte: Gott helfe weiter! Holla! b Belcolore, die auf den Boden gegangen war,
3 rief, als ſie ihn hoͤrte: Willkommen, Herr Pfarrer, n was puſtet Ihr denn ſo in dieſer Hitze herum? c Der Pfarrer antwortete: Das hat Gott recht ti
3 zu meinem Beſten gefuͤgt, daß ich ein Weilchen bei
ſihif Dir verbleiben kann, da ich Deinen Mann, der nach g
der Stadt ging, unterweges traf. ſt
Belcolore ſtieg herunter, ſetzte ſich nieder, und T
fing an, den Kohlſamen zu leſen, den der Mann w kurz vorher geworfelt hatte.
3 Da fing der Pfarrer an zu ſprechen: Belcolore, D
willſt Du denn immer auf dieſe Art mich ums Leben
bringen? F
Belcolore fing an zu lachen und ſagte: Ach, was ſ
3 thu' ich'm dena? w Der Pfarrer ſprach: Du thuſt mir nichts; aber de
Du läßt mich Dir das auch nicht thun, was ich gern he moͤchte, und was Gott doch geboten hat! ro Belcolore ſagte: Ach! geh'n Sie, geh'n Sie! de
machen die Pfarrer auch ſolche dumme Dinge?


