Teil eines Werkes 
6. Bdchn. (1831)
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Achter Tag.

etwa Lapuccio und Naldino ſehen, ſo vergiß es ja nicht, ihnen zu ſagen, ſie ſollten mir doch die Fle⸗ b gel⸗Kappe bringen fuͤr meine Flegel⸗Ruthe. 6 Bentivegna ſagte, er woll' es thun. b * Da der Pfarrer nun bis gen Florenz gekommen. n

1 war, ſo dachte er, jetzt moͤchte es wol Zeit ſeyn, zu n Belcolore'n hinzugehen, um ſein Heil zu verſuchen.

Er nahm daher die Fuͤße in die Hand, und ſtand n

f nicht eher ſtill, als bis er bei ihrem Hauſe war; er n trat hinein, und ſagte: Gott helfe weiter! Holla! b Belcolore, die auf den Boden gegangen war,

3 rief, als ſie ihn hoͤrte: Willkommen, Herr Pfarrer, n was puſtet Ihr denn ſo in dieſer Hitze herum? c Der Pfarrer antwortete: Das hat Gott recht ti

3 zu meinem Beſten gefuͤgt, daß ich ein Weilchen bei

ſihif Dir verbleiben kann, da ich Deinen Mann, der nach g

der Stadt ging, unterweges traf. ſt

Belcolore ſtieg herunter, ſetzte ſich nieder, und T

fing an, den Kohlſamen zu leſen, den der Mann w kurz vorher geworfelt hatte.

3 Da fing der Pfarrer an zu ſprechen: Belcolore, D

willſt Du denn immer auf dieſe Art mich ums Leben

bringen? F

Belcolore fing an zu lachen und ſagte: Ach, was ſ

3 thu' ich'm dena? w Der Pfarrer ſprach: Du thuſt mir nichts; aber de

Du läßt mich Dir das auch nicht thun, was ich gern he moͤchte, und was Gott doch geboten hat! ro Belcolore ſagte: Ach! geh'n Sie, geh'n Sie! de

machen die Pfarrer auch ſolche dumme Dinge?