Teil eines Werkes 
5. Bdchn. (1831)
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Anmerkungen. Gebrauch war, die Schreibfedern am Guͤrtel, ober am Ho⸗

ſenbunde zu befeſtigen, um ſich das Anſehen eines ſchoͤnen

Geiſtes zu geben, ſo wie in unſeren Zeiten dieſe Herren mit der Schreibfeder hinter'm Ohre, am Arbeitstiſche ſitzen. Wenn nun Andere die Feder im Guͤrtel ſtecken hatten, ſo konnte die ergrimmte Mutter wol den Ausdruck recht em⸗ phatiſch noch ſteigern wollen, wenn ſie ſagte: ihr Schwie⸗ gerſohn truͤge ſogar die Feder im A. e.

S. 138. 8. 21. von grünem Sammet, d'uno sciamito verde. Die Crusca erklärt bieſes Wort durch spezie di drappo di varie sorte e colori, eine Art Tuch von verſchiedenen Gattungen und Farben; Borghini in den Dichiarazioni sopra le Cento novelle ſetzt noch hin⸗ zu: drappo dal fiore dello sciamoto; velluto, (Sammet) o molto simile a velluto. Andere Meinun⸗ gen uͤber dieſe Art des Tuches fuͤhrt Menage in ſeinen Origini della lingua italiana an, die mir aber nicht zur Hand ſind. Fernow zum Orlando furioso XXXI, 88, 3, giebt Sammet als die deutſche Bedeutung an⸗ und ſagt, der Name waͤre nach dem Griechiſchen hexami- tron gebildet, weil der Einſchuß dieſes Zeuges aus ſechs Faden beſtände.

S. 145. vorl. Z., auf Eurem Eigenthum⸗ in sul vostro: Horazius Marrini ſagt zur 31. St. v. 8. des Lamento di CGecco da Varlungo, als Erklaͤrung dieſes Kusdruckes: eun antico vetto della nostra lin- gua di significare cosi neutralmente senza appog- gio di nome: la roba, Pavere, la sostan?a d'al- cuno, Einonio und auch das Dizionario geben die Ve⸗ deutung auf eben dieſe Weiſe an, es bedeute: Vermoͤgen⸗ Beſitzthum, Hab' und Gut. Alle brei beziehen ſich auf un⸗ ſere Stelle. Was aber Boccaccio hier unter dem Eigen⸗ oder Beſitzthum des Nicoſtratus verſteht, iſt wol deutlich genug. S. 168. 3. 14, Wie wuͤrbeich wol der noch ſeyn. Das Original lautet: e come sarei io in mei chi. Wir finden hier wieder das ſchon oben(Giorn. VI. n0v. 10.) beſtrittene Wort mei, uͤber deſſen Erklaͤrung