Teil eines Werkes 
5. Bdchn. (1831)
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175 Anmerkungen.

vom Miſte aufgerafft haͤtte. Es fehlt, daͤucht mir, nur noch ſo eine kräftige Redensart, oder auch wol gar ein tͤchtiger Trumpf, mit welchem die Mutter ihre Worte be⸗ kräftigt haͤtte.

Daß uͤbrigens die Dame hier ſich der gemeinſten Schimpfworte und weggeworfenſten Redehsarten bedient, trotz unſerer Fiſchweiber oder der ehemaligen ſo beruͤchtig⸗ ten Damen der Halle, wird einem Jeden klar vor Augen liegen; es kommt hier nur darauf noch an, einige derſelben genauer zu beſtimmen und zu erklären.

Troiata erklaͤrt die Crusca durch: quella truppa di masnadieri, che si menano dietro i gentiluo- mini di contrado; d. i. ſo viel als ein Haufen Stra⸗ ßenräuber. Menage leitet das Wort Troiata von Troia, eine Sau, ab, und erklaͤrt es durch eine Heerde Saͤue oder im metaphoriſchen Sinne, durch einen Haufen luͤderlichen Geſindels. Sanſovino in ſeiner Dichiarazione ſagt, es wäre luogo ove stanno i porci, e le troie, cioè le porche a far i porcelli, der Ort, oder vielmehr der Stall, wo man die Säue hineinbringt, um Junge zu wer⸗ fen; dieſe Bedeutung ſchien mir hier die paßlichſte zu ſeyn, und daher meine Ueberſetzung: der aus dem Sauſtall herausgekrochen iſt, denn die Dame will ihrem lie⸗ ben Schwiegerſohn wegen ſeines niedrigen und geringen Herkommens gegen ihren und ihrer Tochter vornehmen Stand herunterſetzen.

im frieſenen Flauſch im Original vesliti di romagnuolo. Es iſt ein grobes Tuch von vorher unge⸗ färbter Wolle, was in Romagna gearbeitet wird.

dem die Hoſen wie'ne Glocke, mit dieſen Worten meiner Ueberſetzung bin ich von den Worten bes Originals con le calze a campanile, etwas abgegan⸗ gen, denn dieſe ſagen eigentlich, Beinkleider, die wie ein Glockenthurm ausſehen. Allein der Ausdruck campanile ſcheint mir doch nicht recht hier zu paſſen, denn ich weiß nicht, wie Beinkleider die Geſtalt eines Glockenthurmes ha⸗ ben oder erhalten können. Brunetto Latini ſagt zwar im 7. Cap. des Pataffio auch Calze a campanile, welches