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Anmerkungen zum fuͤnften Bande.
S. 6. 8. 25, gewiſſe ſilberne Muͤnzen, im Original heißen ſie popolini, welche zuerſt im Jahr 1306 in Florenz geſchlagen wurden, ſie kamen aber nach und nach in Vergeſſenheit und ſo in Verfall, daß das Vocabo- lario nichts weiter daruͤber ſagt, als: nome di una an- tica moneta d'Ariento. Manni in ſeiner Istoria del Decamerone will eine von eben dieſen hier erwaͤhnten in dem Cabinet eines Herrn Ignaz Orſini geſehen haben, und giebt ſogar eine Abbildung derſelben. Sie waren von Silber und ihr Werth mag kaum einen Pfennig betragen haben; das Gepräge derſelben war aber ſo, wie das eines florentiniſchen Guldens, welches auf der Vorderſeite die Figur des heiligen Johannes des Täufers und auf der Kehrſeite eine Lilie darſtellte. Sie heißen jetzt Gigliato, und haben den Werth von etwas mehr, als einen hollaͤn⸗ diſchen Dukaten.
S. 7. 3. 7, um den Preis gerannt wird. Dieſer Preis beſteht in einem Stuͤcke ſeidenen Zeuges.
S. 7. 3 18, Monna iſt der verkuͤrzte Name Ma⸗ donna, der jetzt nur allenfalls dann noch gebraucht wird, wenn man ſich etwas alterthuͤmlich ausdruͤcken will.
S. 9. 3 9 eine liſtige, gute Haut. Ich be⸗ ziehe mich auf das, was ich über dieſes Wort, bergola ſchon oben im dritten Bbchen. S. 204 geſagt habe. Pen⸗ zenkuffer in ſeiner Raccolta delle piu eleganti, No- velle di Giov. Boccaccio erklärt es durch: welcher die Rolle eines Einfältigen zu ſpielen wußte.
S. 10. 8. 21, Meſſer Foreſe da Rabatta. Nach Manni ein Rechtsgelehrter, der ſich durch mehrere Schriften ausgezeichnet hatte. Er bluͤhte um das Jahr 1330. Giotto, der verkuͤrzte Name von Angioletto.


