Teil eines Werkes 
4. Bdchn. (1830)
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Anmerkungen.

S. 145. 3. 22, ich will lieber einen Manne. Sſt, wie Plutarch im Leben des Themiſtokles erzaͤhlt, eine Antwort, welche dieſer gab, als er um die Verheirathung ſeiner Tochter befragt ward: er verlange weit eher einen Mann, der Geld nothig hätte⸗ als Geld ohne Mann.

S. 148. 8. 7 und will flott machen. Bwei ſprichwoͤrtliche Redensarten, an welchen die italienie ſche Sprache einen ſo großen überfluß hat, die ich aber durch keine mir bekannte deutſche habe wiedergeben koͤnnen, ſondern ſie dem italieniſchen Original nahe zu bringen ge⸗ ſucht habe. Das erſte: andare in zoccoli per l'as- ciutto, erklaͤrt das Dizion: della Crusca mit folgen⸗ den Worten: maniera di parlar furbesco, chs vale Esser macchiato del nefando vizio di sodomia, und hierbei wird eben unſere Stelle citirt. Von dem an⸗ dern: Portare altrui in nave per 10 piovoso ſagt Ferrario in der Anmerkung zu dieſer Stelle in der May⸗ läͤnder Ausgabe des Decamerone: proverbio, indi- cante il contrario del precedente.

Ebd. vorl. Z. daß ich mich ergetzt. Ich uͤber⸗ ſetze nach Ferrario's Leſeart quelli naͤmlich giovani(jun⸗ gen Männern) und nicht nach der gewoͤhnlichen Leſeart quello. Das würde heißen, auf eben die Art wie mein Mann; das aber will die nach wahrem Genuſſe luͤſterne Dame nicht ſagen.

S. 149. 3. 8, Verbiana, der Name einer Heilie gen, welche ſelbſt den Schlangen Futter gab; ihre Kirche liegt in Florenz auf der ghibelliniſchen Straße neben der Mauer, dem Kloſter der Murate gegenuͤber.

S. 150. 8. 10. Pulver auf meine verroſtete Pfannegeben will; das Original gibt freilich den Sinn mit andern Worten, nämlich chi mi desse fuoco a cencio, d. h. der Feuer auf meinen Zunder gaͤbe. Sanſovino ertheilt folgende Erklärung uͤber dieſe ſprich⸗ wortliche Redensart: in Gegenden, wo ein Haus von dem andern entfernt liegt, und dies iſt, ſetzt Scipꝛo Ammi- rato in ſeinen Sentenze e Proverbi hinzu, in der Um⸗ gegend von Florens der Fall, holen ſich die Frauen Feuer⸗