Teil eines Werkes 
4. Bdchn. (1830)
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Anmerkungen. 185

quale(Ia figliuola) teneva il padre in parole di se medesima. Indeſſen mehrere Ausleger ſind der Mei⸗ nung geweſen, daß zwiſchen den Worten mentre und di jei das Wort madre ausgelaſſen ſey, und muͤſſe es an dieſe Stelle wieder eingeſetzt werden; weshalb auch die Ausgabe vom Jahre 1527 es geradezu in den Tert aufge⸗ nommen hat. Shre Gruͤnde zu dieſer Verbeſſerung ſind allerdings triftig genug, denn, ſagen ſie, es iſt wol nicht wahrſcheinlich, daß die Jungfrau in einem ſo entſcheidenden Augenblick bei den Schmerzen der Geburt. ſich mit dem Vater in einen weitlaͤuftigen Wortwechſel eingelaſſen haben ſollte; das konnte eher die Mutter. Dieſer Meinung tritt der Canonikus Dioniſi, und mit dieſem auch Colombo bei; allein ich moͤchte auch kaum das Letzte glauben, daß eine Mutter in ſolchem Augenblicke es vermoͤchte. Andere haben die Worte di lei il padre fuͤr il padre di lei geſetzt wiſſen wollen. Dieſe Verſetzung wäre aber doch zu ungewöhnlich und zu hart. Ich trete daher auf Fiac⸗ chi's Seite, nach deſſen Verbeſſerung nur hoͤchſtens ein Lleiner Buchſtabe s ſtatt der zwei bedeutenden Worte la madre ausgefallen, oder von den Abſchreibern uͤberſehen worden wäre. Dieſer meint naͤmlich, es moͤchte wol da⸗ geſtanden haben tenevasin parole, fur si teneva in parole. Hiernach wuͤrde dann die Stelle ſo zu erklären ſeyn: mentre il padre si teneva in parole di lei, was ich ſo zu überſetzen geglaubt habe, w ährend der Vater noch in Worten uͤber ſie ſich ausließ.

S. 137. Z. 8, nach Campi⸗, einem kleinen Schlöß⸗ chen, etwa ſechs Miglien von Florenz enternt.

S. 144. 3. 10, in der Schuͤſſel, im Original sul tagliere. PTagliere iſt eigentlich das Brett oder der Kuͤchentiſch, auf welchem die Speiſen zum Aufgeben zubereitet oder vorgeſchnitten werden; es wird aber uͤber⸗ haupt auch fuͤr piatto oder piattello, Schuͤſſel oder Teller gebraucht. Ferrario erklaͤrt es durch una spe⸗ cie di piatto di legno sn cui la povere génte al di d'oggi porta in tavola le vivande, eine holzerne Schuͤſſel, worin arme Leute die Speiſen aufgeben.