Teil eines Werkes 
4. Bdchn. (1830)
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182 Anmerkungen.

welche wirklich rapportatogliele leſen. Ich bin ſeiner Erklärung in meiner überſetzung gefolgt.

S. 71. 8. 5, trennte ſie ſich von G. Allge⸗ mein wollen die Ausleger, und auch der eben erwaͤhnte Fiacchi, della G. geleſen wiſſen; letzterer ſagt: sono troppo ostinato a credere che le lagrime sieno della G, e che Martuccio sia quegli che si parti. Ich bin nicht ſeiner Meinung, ſondern bin eben ſo osti- nato a credere, daß die gute Frau, bei welcher ſich Goſtanza aufgehalten, ſich nicht ohne viele Thraͤnen von G. getrennt habe. In dem Vorhergehenden iſt nur allein von Martuccio die Rede, welcher zu der Frau, bei wel⸗ cher G. gewohnt hatte, hinging, ſie belohnte, ihr dankte, ſie beſchenkte und ſie Gott empfahl, worauf dieſe ſich dann nicht ohne viele Thraͤnen von Goſtanzen trennte, welche ſich bis dahin bei ihr aufgehalten hatte. überdies ſtellt auch die Leſeart dalla G die edle Dame, bei welcher ſich Goſtanza aufgehalten hatte, noch in einem weit ſcho⸗ nerem Lichte dar, wie Colombo bemerkt; denn ſie trennte ſich eben ſo gut auch von Martuccio, wie von Goſtanzenz aber doch ging ihr die Trennung von letzterer beſonders nahe, da ſie dieſelbe ihrer Liebe ſo wuͤrdig gefunden, und wie ihre eigene Tochter gehalten hatte, daher trennte ſie ſich beſonders nicht ohne viele Thraͤnen von Goſtanza.

S. 72: 8. 3. In Rom, welches heute der Schwanz c. Dieſer Ausdruck iſt unſerm Boccaccio ſehr uͤbel, als eine beißende Satyre ausgelegt worden; ſie iſt es aber keineswegs, wenn man auf die Zeit Ruckſicht nimmt, in welcher Boccaccio dieſe Novelle ſchrieb, naͤmlich gegen das Jahr 1348, als der paͤpſtliche Stuhl ſchon ſeit vierzig Jahren von Rom nach Avignon verlegt worden war. Die Römer beſonders, ſo wie uͤberhaupt die Ita⸗ liener alle, waren mit dieſer Verlegung ſehr unzufrieden⸗ und es iſt bekannt, wie ſehr ſelbſt Petrarka dagegen ei⸗ ferte, und wie auch er ſich in dem letzten der drei berüch⸗ tigten Sonette: fontana di dolore, des Ausdrucks be⸗ diente, Gin Roma, or Babilonia falsa e ria.

S. 86. 3. 14, Mutter, Du ſollteſt nur in