Teil eines Werkes 
4. Bdchn. (1830)
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Vierter Tag.

wird aufhaͤngen laſſen. Und uͤberdies will ich Ihnen noch ganz was Neues ſagen, wodurch ich glaube, wie er in das Haus der Pfandverleiher gekommen iſt. Hoͤren Sie, wie: Sie wiſſen doch, der Tiſchler geradeuͤber, dem der Kaſten gehoͤrte, in welchen wir ihn hinein ſteckten, war mit einem, von dem es ſchien, als haͤtte ihm der Kaſten gehoͤrt, in dem heftigſten Streit, weil der die Bezahlung fuͤr ſeinen Kaſten zu⸗ ruckforderte, und der Meiſter antwortete, daß er den Kaſten nicht verkauft habe, er waͤre ihm die Nacht geſtohlen. Worauf iener dann erwiederte: So iſt es nicht, vielmehr haſt Du ihn an zwei jungen Pfandverleihern verkauft, ſo wie ſie es mir in dieſer Nacht ſelbſt geſagt haben, da ich ihn zu der Zeit in

ihrem Hauſe ſah, als Ruggieri ergriffen ward. Hier⸗

auf entgegnete der Tiſchler: Sie luͤgen, denn an die habe ich ihn nimmermehr verkauft, ſondern ſie haben ihn mir in der vergangenen Nacht geſtohlen. Wir wollen zu ihnen hingehen. Und darauf gingen ſie auch wirklich mit einander zu den Pfandverleihern ins Haus; ich aber bin hierher gekommen. Und ſo vegreife ich, wie auch Sie leicht einſehen werden, daß Ruggieri auf ſolche Art dahin transportirt worden iſt, wo man ihn gefunden hat; aber wie er da wie⸗ der vom Tode erwacht iſt, das kann ich nicht einſehen.

Jetzt verſtand die Frau vollkommen, wie die Sache zuſammenhinge, und ſagte zu dem Maͤdchen was ſie von ihrem Manne gehoͤrt hatte, und bat ſie, ſie moͤchte doch zu Ruggieri's Befreiung behuͤlflich