Teil eines Werkes 
4. Bdchn. (1830)
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Vierter Tag⸗

drangen in das Haus ein, wodurch die jungen Maͤn⸗ ner ebenfalls aufgeweckt wurden und bei tisſenin aufſtanden.

Ruggieri, welcher vor Verwunderung 53 au⸗ ßer ſich, ſich hier ſah, doch aber nicht wußte, wo⸗ hin er fliehen koͤnnte oder ſollte, ward feſtgehalten und den Haͤſchern des Statthalters in dieſem Lande in die Haͤnde uͤbergeben, welche ſchon bei dem Laͤrm hinzugekommen waren. Sie fuͤhrten ihn zum Statt⸗ halter hin, und weil er von Allen fuͤr ſtraffaͤllig ge⸗ halten ward, ward er ohne Verzug zur Folter ver⸗ urtheilt, und er geſtand, daß er um zu ſtehlen in das Haus des Pfandverleihers hineingekommen wäre. Der Statthalter dachte daher ſogleich, er muͤſſe ihn ohne weiteres aufhaͤngen laſſen.

Am Morgen ging das Gerede durch ganz Sa⸗ lerno, daß Ruggieri beim Stehlen in dem Hauſe der Pfandverleiher ergriffen worden waͤre; da die Frau und ihr Maͤdchen dies hoͤrten, wurden ſie von einem ſo großen und neuen Wunder auf ſolche Art erfuͤllt, daß ſie es ſich beinahe ſelbſt uͤberredet haͤtten, ſie haͤtten das, was ſie doch in der vergangenen Nacht gethan hatten, nicht gethan, ſondern nur ge⸗ traͤumt, es zu thun; uͤberdies aber empfand die Frau, bei der Gefahr, in welcher Ruggieri ſchwebte, einen ſolchen Schmerz daruͤber, daß ſie haͤtte von Sinnen kommen moͤgen.

Nicht lange darauf kehrte der Arzt in der neun⸗ ten Stunde von Amalfi zuruͤck, und ſogleich forderte er, daß ihm das Waſſer gebracht wuͤrde, weil er

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