wer ne⸗ hne etzt und
la⸗ nun gen ar, ſo zl⸗ on⸗ er nde ſem ar, ch? in⸗ mer es ſoll der als ube ru⸗ ch⸗ und zu
Zehnte Novelle.
er lag, ſehr weh that, wollte er ſich auf die andere herumkehren. Dies machte er aber ſo geſchickt, daß er mit dem Schenkel an eine der Seiten des Kaſtens ſtieß, welcher auf einer eben nicht ſehr geraden Stelle ſtand, ihn ins Kippen brachte, ſo daß er umfiel, und beim Umfallen einen großen Laͤrm machte.
Die Frauen, welche dort in der Naͤhe ſchliefen, erwachten, hatten einen großen Schreck, ſchwiegen aber aus Furcht ganz ſtille.
Ruggieri gerieth durch das Fallen des Kaſtens
auch ſehr in Verwirrung, indeſſen da er merkte, daß
er durch das Fallen geoͤffnet worden war, wollte er eher, als ein anderer dazu käme, lieber heraus ſeyn, als darin bleiben. Und da er, zwiſchen dieſem und jenem ſchwankend, nicht wußte, wo er war, fing er an im Hauſe herum zu tappen, um zu ſuchen, ob er nicht eine Treppe oder eine Thuͤr faͤnde, aus wel⸗ cher er hinauskommen koͤnnte.
Die Frauen, welche dies Herumtappen yoͤrten und aufgewacht waren, riefen: Wer iſt da?
Ruggieri, der dieſe Stimme nicht kannte, ant⸗ wortete nicht; daher riefen die Frauen die beiden jungen Maͤnner, welche aber, da ſie viel gewacht hatten, und ſehr feſt ſchliefen, nichts von allen die⸗ ſen Vorfällen hoͤrten. Die Frauen, noch furchtſa⸗ mer geworden, ſtanden auf, gingen an die Fenſter und ſchrieen: Diebe! Diebe!
Hieruͤber liefen von verſchiedenen Orten her meh⸗ rere Nachbaren, dieſe aus den Dachſtuben, jene von hierher, andere wieder von dorther, zuſammen und


