Teil eines Werkes 
4. Bdchn. (1830)
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Vierter Tag.

Unterſuchung, wenn er ihnen auch gleich etwas ſchwer vorkam, nach ihrem Hauſe hin, und ſtellten ihn ne⸗ ben eine Kammer, wo ihre Frauen ſchliefen, ohne daß ſie ſich weiter darum bekuͤmmert haͤtten, ihn jetzt noch zu unterſuchen, ſondern ließen ihn ſtehen und gingen ſchlafen.

Ruggieri, der ſchon eine ganze Zeit geſchla⸗ fen, und den Trank verdauet hatte, deſſen Kraft nun auch verzehrt war, wachte auf, da ſich der Morgen näherte; und obgleich der Schlaf abgebrochen war, und die Sinne ihre Kraͤfte wieder erhalten hatten, ſo war doch in ſeinem Kopfe noch eine Dumpfheit zu⸗ ruͤckgeblieben, die ihn nicht allein dieſe Nacht, ſon⸗ dern auch noch einige Tage ganz betaͤubt hielt; er oͤffnete die Augen; da er aber nichts ſah, die Haͤnde hierhin und dorthin ausſtreckte, und ſich in dieſem Kaſten befand, wußte er ſelbſt nicht, wie ihm war, und ſagte zu ſich ſelbſt: Was iſt das? wo bin ich? ſchlafe ich, oder wache ich? ich erinnere mich in⸗ deſſen doch, daß ich dieſen Abend in das Zimmer meiner Geliebten gekommen bin, und jetzt kommt es mir vor, als ſteckte ich in einem Kaſten. Was ſoll das heißen? Iſt etwa der Arzt zuruͤckgekehrt, oder hat ſich ſonſt etwas ereignet, weshalb die Frau, als ich ſchlief, mich hier verborgen hat? Das glaube ich, und ganz gewiß iſt es ſo. Deshalb war er ru⸗ hig, und horchte nur ob er nichts bemerkte; nach⸗ dem er eine ganze Weile ſo zugebracht hatte, und ſich in dem Kaſten, der nur klein war, mehr als zu unbequem befand, ihm auch die Seite, auf welcher

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