Vierter Tag.
rigen dazu verſtanden hatten, Weagken ſie ihm den⸗ ſelben als einen ſolchen.
Der Arzt merkte, daß der Kranke, ohne Opitm vorher zu bekommen, den Schmerz nicht aushalten, und die Cur nicht zugeben wuͤrde. Da er bis g'⸗ gen Abend zu dieſem Geſchaͤfte warten ſollte, lic er am Morgen aus einer gewiſſen Arzeneimiſchum ein Waſſer abziehen, welches ihn, wenn er es g⸗ trunken hatte, ſo lange einſchläfern ſollte, als r fuͤr noͤthig erachtete, um ihn operiren zu koͤnner. Nachdem er dies ſich hatte nach ſeinem Hauſe briüt⸗ gen laſſen, ſetzte er es in ſein Zimmer, ohne irgem einem zu ſagen, was es waͤre.
Die Abendſtunde ruͤckte heran, und der Wuw⸗ arzt wollte eben zu jenem hingehen, als ihm in Bote aus Amalfi von ſeinen hohen Goͤnnern zugeſadt worden war, er ſollte ſich durch nichts in der Velt abhalten laſſen, ſondern unverzuͤglich hinkomuen, weil daſelbſt ein großer Streit entſtanden, bei wel⸗ chem viele verwundet worden waͤren.
Der Arzt ſchob die Cur des Beines bis zum folgenden Morgen auf, beſtieg eine Barke und ging nach Amalfi.
Da nun die Dame wußte, daß er in dieſer Kacht nicht wieder nach Hauſe kommen wuͤrde, liß ſie, wie ſie es gewohnt war, heimlich den Ruggiei kom⸗ men, und brachte ihn auf ihr Zimmer, woſibſt ſie ihn ſo lange einſchloß, bis gewiſſe Leute in Hauſe ſchlafen gegangen waren.
Als Ruggieri ſich nun in dem Zimmer befand,
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