Teil eines Werkes 
4. Bdchn. (1830)
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Vierter Tag.

ſchnell wie ſie es nur konnten, um, und flohen nach dem Schloſſe ihres Herrn.

Roſſiglion ſtieg vom Pferde, oͤffnete mit einem Meſſer Guardaſtagno's Bruſt, und zog mit eigenen Haͤnden ihm das Herz heraus; hierauf wickelte er es in das Faͤhnlein ſeiner Lanze und befahl einem ſeiner Diener, es mitzunehmen, jedem andern aber geboth er, daß keiner ſo dreiſt ſeyn ſollte, hiervon nur ein Wort zu ſprechen; dann ſtieg er wieder zu Pferde, und kehrte, da es ſchon Nacht geworden war, nach ſeinem Schloſſe zuruͤck.

Die Dame, welche gehoͤrt hatte, daß Guarda⸗ ſtagno den Abend zum Eſſen kommen ſollte, ihn da⸗ her mit der groͤßten Sehnſucht erwartete, wunderte ſich ſehr, da ſie ihn nicht kommen ſah, und ſagte zu ihrem Manne: Wie kommt das, Herr, daß Guardaſtagno nicht gekommen iſt?

Worauf der Mann ſagte: Frau, ich habe von ihm die Nachricht erhalten, daß er vor Morgen nicht hier ſeyn kann.

Die Frau blieb hieruͤber ein wenig unruhig.

Sobald Roſſiglion aber abgeſtiegen war, hatte er den Koch rufen laſſen und zu ihm geſagt: Nimm dies Herz von einem wilden Eber, und mache eins der beſten und wohlſchmeckendſten Ragouts daraus, wie Du es nur im Stande biſt, und wenn ich bei Tafel ſeyn werde, ſende es mir auf einer ſilbernen Schuͤſſel.

Der Koch nahm es, wandte alle ſeine Kunſt und allen ſeinen Fleiß daran, zerhackte es, that noch