Teil eines Werkes 
4. Bdchn. (1830)
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Vierter Tag.

fuͤr einen Entſchluß er faſſen wuͤrde, wenn das ihm begegnet waͤre.

Der ehrliche Mann antwortete, er waͤre der Meinung, man muͤſſe den, der geſtorben waͤre, ganz ruhig nach ſeinem Hauſe hinbringen und dort liegen laſſen, ohne der Frau, welche, wie es ihm ſchiene, gar nicht gefehlt haͤtte, irgend eine Verdrießlichkeit zuzuziehen.

Darauf ſagte die Frau: So muͤſſen wir das gleich thun. Sie nahm ihn hierauf bei der Hand, und ließ ihn den todten jungen Mann beruͤhren.

Er hieruͤber ganz verwirrt, ſtand auf, zuͤndete ein Licht an, und ohne ſich hieruber mit der Frau in ei⸗ nen andern Wortwechſel einzulaſſen, trug er, nachdem ſie dem Todten ſeine eigenen Kleider wieder angezo⸗ gen, und er ihn ohne allen Verzug auf ſeine Schul⸗ tern genommen hatte, wobei ihr ihre eigene Unſchuld zu Huͤlfe kam, ihn vor ſeine Hausthuͤr hin, legte ihn daſelbſt nieder und ließ ihn liegen.

Nachdem es Tag geworden, und man den Tod⸗ ten vor ſeiner Thuͤre liegen ſah, entſtand ein großer Lärm, und beſonders von Seiten der Mutter; und da man allenthalben an ihm herum ſuchte und ihn betrachtete, doch aber weder eine Wunde noch irgend eine Verletzung fand, ſo hielten die rzte im allge⸗ meinen dafuͤr, daß er vor Schmerz muͤſſe geſtorben ſeyn, ſo wie er es auch wirklich war.

Es ward daher dieſer Koͤrper nach einer Kirche hingebracht, wohin auch die trauernde Mutter mit vielen andern Frauen, Anverwandtinnen und Nach⸗

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