170 Anmerkungen.
ähnliche Gegenſtände abgehandelt werden, ſo erhielt es den Beinamen, Prinz Galeotto.
Seite 7 Zeile 21, welche— hat; dem Origi⸗ nalterte gemaͤßer, muß es heißen: und was dieſe fuͤr eine weit groͤßere Gewalt haben, als die offenbaren, weiß ein Jeder, der es erfahren hat.
Seite 8 letzte Zeile iſt ein arger Druckfehler ſtehen geblieben, indem man einige Lieder, ſtatt einige Kinder leſen muß.
Seite 9 Zeile 6, woraus Jeder ꝛc., woraus die ſchon genannten Frauen, die ſie leſen werden, eben ſo gut —— werden ſchoͤpfen koͤnnen.
S. 11. Z. 22. Schon war ꝛc. die nun folgende Beſchreibung der Peſt, welche zu Boccaccio's Zeiten Flo⸗ renz beſonders und faſt ganz Italien verheerte, iſt lange ſchon als ein Meiſterwerk anerkannt worden, und gewiß ein Jeder wird ſie auch dann noch gern leſen, wenn er ſelbſt ſchon eine aͤhnliche Beſchreibung derjenigen Peſt, wel⸗ che Athen verwuͤſtet:, im Thucydides, als Geſchichtſchrei⸗ ber, und im Lukrez als Dichter geleſen hat. Ich kann dabei nicht unbemerkt laſſen, wie ein jetzt lebender italie⸗ niſcher Dichter, Manzoni, ſich offenbar den Boccaccio zum Muſter vorgeſetzt hat, bei der Beſchreibung, welche er be⸗ ſonders im zweiunddreißigſten Kapitel ſeines neueſten Ro⸗ mans, 1 promessi sposi(die Verlobten), von der Peſt macht, welche im Anfange des ſiebzehnten Jahrhunderts Mailand verheerte. Man wird darin mehrere Stellen fin⸗ den, als z. E. uͤber den Unfug, den dabei angeſtellte Un⸗ terbediente betrieben, welche fuͤr die Fortſchaffung der Todten aus der Stadt und von den Straßen, und die Be⸗ erdigung derſelben Sorge tragen mußten, woraus offenbar hervorgeht, daß der neuere Dichter ſich einige Stellen des älteren zur Nachahmung vorgeſetzt hat.
Einleitung zum erſten Tage. S. 17 8. 25, das letzte Stuͤndlein: ſein letz⸗ tes Stuͤndlein. S. 20 3. 25, hinzugelaufenen Todtengrä⸗


