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Siebente Novelle. 2¹
Prinzen eingefuͤhrt; hier ſah er dieſen, der großen Hitze wegen, ganz entkleidet am Fenſter ſtehen,— die Dame ſchlief ſchon— und nach dem Meere zu hingekehrt, um ein wenig friſche Luft zu ſchoͤpfen, die von dieſer Gegend herkam. Da der Herzog ſei⸗ nen Gefaͤhrten ſchon vorher davon unterrichtet hatte, was er zu thun haͤtte, ging er ganz ſtill durch das Zimmer bis an das Fenſter, durchbohrte den Prin⸗ zen mit einem Dolche, und üuͤrzte ihn zum Fenſter hinaus. Der Pallaſt lag am Meere und war ſehr hoch, und das Fenſter, an welchem der Prinz ſtand, ſah uͤber einige Haͤuſer hinweg, welche von der Ge⸗ walt des Waſſers niedergeriſſen waren, und weshalb daſelbſt ſelten oder niemals irgend ein Menſch zu gehen pflegte; hierdurch kam es denn, ſo wie es der Herzog vorhergeſehen hatte, daß naͤmlich der Fall des todten Koͤrpers des Prinzen von Keinem be⸗ merkt ward, noch bemerkt werden konnte. Sobald der Gefaͤhrte des Herzogs ſah, daß Alles vollbracht war, warf er einen Strang, den er hierzu mitge⸗ bracht hatte, dem Ciuriaci, unter einer verſtellten Schmeichelei, um den Hals, zog ihn ſo zu, daß Ciuriaci auch nicht einen Laut von ſich geben konnte; und, nachdem der Herzog mit dazu gekommen war, ſtrangulirten ſie ihn und warfen ihn eben da, wo ſie den Prinzen hinausgeworfen hatten, auch hinaus. Nachdem dies vollbracht war, und der Herzog ſich deutlich uͤberzeugte, daß ſie weder von der Dame, noch von ſonſt irgend einem bemerkt worden waͤren,
i i i jo Hand Vonchtatn N— nahm er ein Licht in die Hand, lenee dür ete


