Teil eines Werkes 
3. Bdchn. (1829)
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Siebente Nobelle. 19

unde in Hinſicht ihrer ausgeſtandenen Unglücksfälle, ganz llen; wohl, beruhigte ſich daher gaͤnzlich, ward froͤhlich, nelle und ihre Schoͤnheit bluͤhete wieder von neuem ſo auf, fahr daß ganz Romanien von nichts anderem mehr ſpre⸗ ans chen zu konnen glaubte. Hierdurch bekam der Her⸗ rths⸗ zog von Athen, jung, ſchoͤn und von der vortheil⸗ von hafteſten Bildung, ein Freund und Anverwandter des vor Prinzen, Luſt, ſie zu ſehen. Er gab ihm deshalb mals zu verſtehen, daß er ihn beſuchen wollte, wie er das ehen, ie zuweilen zu thun gewohnt war, und kam daher noch mit einer ſchoͤnen und ehrenwerthen Geſellſchaft nach avon Chiaranza, woſelbſt auch er wieder ehrenvoll und ran mit vielen Feierlichkeiten empfangen ward. m er Nach einigen Tagen kamen ſie, im Geſpraͤch imen. mit einander, auf die Schoͤnheit dieſer Dame, und Er der Herzog fragte, ob ſie denn wirklich ſo ein Wun⸗ wer⸗ der waͤre, als man ſagte. n ſie Weit mehr als das, antwortete de- Prinz; doch gen⸗ hiervon ſollen Dich nicht nur meine Worte, ſondern dent⸗ vielmehr Deine eigenen Augen uͤberzeugen. einer Nun lag der Herzog dem Prinzen ſehr an, daß ſie doch mit einander dorthin gehen moͤchten, wo ſie ihrer ſich befaͤnde. väre, Sie, die von ihrer Ankunft vorher war unter⸗ fah⸗ richtet worden, empfing ſie uͤberaus anſtaͤndig und ame mit heiterem Geſichte; indeſſen, obgleich ſie ſie in egen ihrer Mitte ſich niederſetzen ließen, konnten ſie doch ſie nicht das Vergnuͤgen haben, ſich mit ihr zu unter⸗ Ge⸗ halten, weil ſie von dieſer Sprache wenig oder nichts

ſich, verſtand. Ein jeder ſah ſie daher wie ein Wunder