Anmerkungen.
mung der jungen Männer benutzt, und durch ihre Verach⸗ tung des Todes ſie zu allen nur moͤglichen Schandthaten⸗ Morden und Rauben verleitet⸗ und ſich ſelbſt auf dieſo Art furchtbar gemacht.
Von einem ſolchen Alten vom Berge, ſetzt Manni noch in einer Note hinzu, iſt auch in der Geſchichte von Piſtoja die Rede.
Colombo, deſſen Ausgabe ich erſt erhielt, als die er⸗ ſten Bogen dieſes Vaͤndchens ſchon abgedruckt waren⸗ bringt in dieſen etwas verwickelten Perioden viel Licht und Deut⸗ lichkeit, dadurch, daß er die Worte: il quale affermava bis colui in se aver in vita in Parentheſe einſchließt, und dadurch die Worte: e ritrorata una polvere bis da un gran Principe mit den nach der Parentheſe fol⸗ genden: e di questa tanta presane eic. in nahere Verbindung bringt. Endlich ſtreicht er dann noch das Wort et zwiſchen sufficiente fosse und in un bic⸗ chier fort. Colombo's Meinung ahnend, ehe ich ſie Lannte, habe ich, was er durch Parentheſen einſchließt, durch Punk'e von der Hauptidee des Satzes abgeſonbert.
S. 61 8. 22, ſo viele Meilen ꝛc. So gemein⸗ gewoͤhnlich habe ich die Worte des Originals: Sevvi di lungi delle miglia piu di pella cacheremo uber⸗ ſetzt, von denen ſchon Martinelli ſagt: Dieſer Miſchmaſch von bis auf den höchſten Grad ſonderbaren Worten, druͤckt ein gemeines Sprichwort aus, um zu ſagen unzählige Meilen. Um es einem⸗ der nicht von Geburt ein Tos⸗ kaner iſt, analytiſch erklaͤren zu koͤnnen⸗ wuͤrden die Sca⸗ liger, die Caſaubone und die Barberacchi vergebens den ganzen Schatz ihrer Gelehrſamkeit verſchwenden. Alle übri⸗ gen Erklärer des Voccaccio, die mir zur Hand ſind, gehen darüber hinweg, ohne auch nur ein Wort weiter zur Er⸗ klärung davon zu ſagen. Indeſſen nach Colombo's gram⸗
matikaliſcher Vemerkung über den Sinn und die Bedeu⸗ tung der Partikeln vi, si u. dgl., je nachdem ſie vor oder hinter dem Verbo ſtehen, hätte ich dem Sinne des Driginals noch gemäßer überſetzt: Du biſt ſo viel
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