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Anmerkungen.
putirten ſagen, dieſe Geſchichte des Alten vom Verge hätte B. aus einer Reiſebeſchreibung des Marco Polo, eines Venezianers, genommen, welche zu damaliger Zeit unter dem Namen il Milione bekannt war.(Nach Salviati ſoll dieſes Buch im Jahre 1298 bekannt geworden ſeyn.) Man⸗ ni erzaͤhlt dieſe Geſchichte ausfuͤhrlich mit den lateiniſchen Worten des Ramuſius, daß in dem Königreiche Tinochaim, in einer Provinz Malete, ein ſchlechter Fuͤrſt geherrſcht habe, unter dem Namen Senex de Montanis. Dieſer habe ſich mit einigen Meuchelmoͤrdern verbunden, durch welche er ieden, den er gewollt, hätte umbringen laſſen. Hierzu häͤtte er ſie durch folgenden Betrug gebracht: Es haͤtte in den Bergen ein reizendes Thal gelegen, was er durch Anlegung von Gaͤrten, Palaͤſten ꝛc. mit allem verſehen, was üppigkeit, Ausſchweifung und Wolluſt nur im Stande waͤren hervorzubringen, noch reizender und verführeriſcher gemacht haͤtte. Zu dieſem Luſtorte habe nur Ein Eingang⸗ und zwar durch ein ſehr feſtes Caſtel, gefuͤhrt. Außerhalb dieſes waͤre der Alte unter dem Namen Alardin bekannt geweſen, und er habe kuͤhne und muthige junge Leute in der mahomedaniſchen Religion unterrichten laſſen, welche ihren Anhaͤngern nach dem Tode den Genuß aller ſinnlichen Luͤſte verheißen haͤtte. um ſichenun dieſe deſto anhaͤngli⸗ cher und gegen jede Gefahr deſto unerſchrockener zu ma⸗ chen, habe er ihnen einen Trank gegeben, wodurch ſie wie ſinnlos geworden, und dann in einen tiefen Schlaf verfal⸗ len wären. Wäͤhrend deſſelben habe er ſie alsdann nach jenem Garten bringen laſſen, wo, wenn ſie wieder aufge⸗ wacht waͤren, ſie in das Paradies verſetzt zu ſeyn geglaubt, und alle ſinnlichen Freuden und Vergnuͤgungen in reichli⸗ chem Maße genoſſen haͤtten. Nach einigen hier verlebten Tagen habe er ihnen einen einſchläfernden Trank geben⸗ und ſie wieder aus dem Paradieſe hinausbringen kaſſen. Bei ihrem Erwachen wäre ihnen dann das wirkliche Leben ſchal und ekelhaft vorgekommen, und ſie hätten ſich den Tod wieber zuruͤckgewuͤnſcht, um jene Freuden ununterbro⸗ chen genießen zu können. Dann haͤtte der Tyrann, der ſich fuͤr einen Propheten Gottes ausgegeben, dieſe Stim⸗
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