Teil eines Werkes 
2. Bdchn. (1828)
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184 Vierter Tag.

Art ſuchen, nach einem Garten hinzukommen, wo er ſie hinfuͤhren wollte, damit ſie dort gemächlicher und bei wenigerem Verdachte zuſammen ſeyn koͤnn⸗ ten. Simona ſagte, ſie waͤre es zufrieden, und da ſie ihrem Vater weiß gemacht hatte, ſie wolle am Sonntage nach dem Eſſen in St. Gallo zur Beichte gehen, ging ſie mit einer Begleiterin, Namens La⸗ gina, nach dem von Pasquino ihr angegebenen Gar⸗ ten.

Auch er fand ſich mit einem Begleiter daſelbſt ein, welcher Puccino hieß, aber Stramba genannt ward; da ſich aber zwiſchen Stramba und Lagina eine alte Liebſchaft erneuerte, ſo begaben jene Beide ſich zu ihrem Vergnuͤgen nach einem Theile des Gar⸗ tens und ließen Stramba mit der Lagina in einem andern. In dem Theile des Gartens, wohin Pas⸗ quino und Simona gegangen waren, ſtand ein gro⸗ ßer, ſchoͤner Salbeiſtrauch, bei welchem ſie ſich nie⸗ derſetzten; nachdem ſie ſich daſelbſt eine ziemliche Weile mit einander die Zeit vertrieben und uͤber das Vesperbrot geſprochen hatten, was ſie in dieſem Garten mit ruhigem Gemuͤthe einzunehmen geſonnen waͤren, wandte ſich Pasquin zu dem Salbeiſtrauch, pfluͤckte davon ein Blatt ab und rieb ſich mit dem⸗ ſelben die Zaͤhne und das Zahnfleiſch, indem er ſagte: daß Salbei ſie ſehr reinigte von allem, was an dem⸗ ſelben nach dem Eſſen ſitzen geblieben wäre. Und nachdem er noch einige Zeit ſie ſo gerieben hatte, kam er auf ſeine Rede uͤber das Vesperbrot, wovon er fruͤher geſprochen hatte, zuruͤck. Er hatte noch