Teil eines Werkes 
2. Bdchn. (1828)
Einzelbild herunterladen

———

—

44 Dritter Tag. auf Aldobrandino auch ſogleich frei antwortete, er ſey gern dazu bereit. g Der Pilger ließ hierauf fuͤr den folgenden Tag u ein ſchoͤnes Mahl zubereiten, zu welchem, wie er e ſagte, er wuͤnſchte, daß er ſelbſt mit ſeinen d

a

v

Verwandten und deren Frauen, und ſeme eigenen Bruͤder mit ihren Frauen gegenwaͤrtig ſeyn moͤchten, und, ſetzte er hinzu, ich ſelbſt will ſie zu dieſer Aus⸗ ſoͤhnung und zu dieſem Mahle meinerſeits einladen. t Da Aldobrandino mit allem, was der Pilger n wuͤnſchte, zufrieden war, ging der Pilger ſogleich l zu den vier Bruͤdern, ſprach mit ihnen in Ausdruk⸗ u ken, wie ſie zu ſolcher Veranlaſſung erforderlich wa⸗ d ren, und brachte ſie endlich mit unwiderleglichen E Gruͤnden dahin, daß ſie Aldobrandinv um Verzei⸗ ſe hung und ſeine Freundſchaft von neuem wieder zu n erlangen baten. Nachdem dies geſchehen, lud er ſie b und ihre Frauen auf den folgenden Mittag zum Eſ⸗ 8 ſen bei Aldobrandino ein, und ſie, ſich auf ſein et Wort dreiſt verlaſſend, nahmen die Einladung an. u Den folgenden Tag alſo, zur Eſſenszeit, kamen zuerſt Tedaldo's vier Bruder, ſchwarz gekleidet, wie fi ſie immer gingen, mit einigen ihrer Freunde in Al⸗ 1l dobrandino's Haus, wo ſie ſchon erwartet wurdenz er 3 und hier warfen ſie, in Gegenwart aller der Uebri⸗ gen, welche noch zu der Geſellſchaft eingeladen wa⸗. w ren, die Waffen auf den Boden, und ganz ſich in b Aldobrandino's Haͤnde dahingebend, baten ſie ihn w varuͤber um Verzeihung, daß ſie ſo gegen ihn ge⸗ la

handelt haͤtten,