Teil eines Werkes 
2. Bdchn. (1828)
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42 Dritter Tag.

die den Tedaldo Eliſei umgebracht, wenn ſie ihn auch gleich nicht gekannt haͤtten.

Als ſie nach dem Grunde befragt wurden, ſag⸗ ten ſie: Weil er der Frau des einen von ihnen, da ſie nicht im Wirthshauſe gegenwaͤrtig geweſen wä⸗ ren, viel Verdruß gemacht, und ſie haͤtte zwingen wollen, ihm zu Willen zu ſeyn.

Sobald der Pilger dies erfahren hatte, beur⸗ laubte er ſich bei dem edeln Manne, ging fort, und kam ganz verborgen nach dem Hauſe der Madame Ermeline. Da alle Andern im Hauſe ſchon ſchlafen gegangen waren, fand er ſie, die ſeiner wartete, ganz allein, eben ſo begierig, gute Nachrichten von ihrem Manne zu hoͤren, als ſich mit ihrem Tedaldo voͤllig wieder auszuſoͤhnen. Er redete ſie daher, ſo⸗ bald er gekommen war, freundlich an: Mein liebes Frauchen, ſey ruhig, denn morgen haſt Du ganz ge⸗ wiß Deinen Aldobrandino hier geſund und munter wieder; und um ihr deſto groͤßere Gewißheit daruͤber zu geben, erzaͤhlte er ihr vollſtändig alles, was er gethan hatte.

Die Frau, ganz voller Freuden, wie es nur Eine geweſen war, uͤber dieſe beiden ſo plotzlichen Begebenheiten, naͤmlich, Tedaldo'n lebendig wieder zu haben, da ſie ihn wirklich todt geglaubt und be⸗ weint hatte, und Aldobrandino'n aus aller Gefahr befreit zu wiſſen, den ſie auch in wenigen Tagen als todt beweinen zu muͤſſen glaubte, umarmte und kuͤßte ihren Tedaldo von ganzem Herzen; und da ſie mit einander zu Bett gegangen waren, ſchloſſen ſie ei⸗