Teil eines Werkes 
2. Bdchn. (1828)
Einzelbild herunterladen

Dritter Tag.

Der Pilger antwortete: Madame, ich bin aus Conſtantinopel, und komme jetzt eben von Gott ge⸗ ſandt, Ihre Thraͤnen in Lachen zu verwandeln, und Ihren Gemahl vom Tode zu befreien.

Wie, ſagte die Dame, wenn Du aus Conſtan⸗ tinopel biſt, und jetzt eben hier ankommſt, was weißt Du, wer mein Mann iſt, oder wer ich bin?

Der Pilger fing an, die ganze Geſchichte von Aldobrandino's Todesgefahr weitlaͤufig zu erzählen, und ſagte ihr, wer ſie waͤre, wie lange ſie verhei⸗ rathet geweſen, und noch andere Dinge mehr, die er ſehr wohl wußte.

Die Dame verwunderte ſich gar ſehr, hielt ihn fuͤr einen Propheten, und kniete zu ſeinen Fuͤßen nieder, bat ihn um Gottes Willen, daß, wenn er zu Aldobrandino's Errettung gekommen waͤre, er doch eilen weil die Zeit nur ſehr kurz waͤre.

Der Pilger ſihn die Miene eines ſehr heili⸗ gen Mannes an, und ſagte: Stehen Sie auf, Ma⸗ dame, und weinen Sie nicht; geben Sie wohl Acht auf das, was ich Ihnen ſagen werde, aber huͤten Sie ſich, je einem Menſchen ein Wort davon zu ſa⸗ gen. Nach dem, was Gott mir offenbaret, erdulden Sie dieſes Drangſal jetzt einer Suͤnde wegen, die Sie einſt begangen haben, und Gott hat durch dieſe Noth Sie zum Heil von derſelben reinigen wollen, und will nun, daß Sie ſie ganz und gar abbuͤßen; wo aber nicht, ſo wuͤrden Sie in einen noch groͤ⸗ ßeren Kummer zuruͤckſinken.

rer get het

gut des der füͤh zur

ſich

nich wen gen nac dar

ſehe offer gen meit gelie gebe trau mich geger ſeine