Teil eines Werkes 
2. Bdchn. (1828)
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Dritter Tag. und machte ihr noch groͤßere Liebkoſungen als zuvor⸗

daher fuhr ſie in ihrer Rede fort und ſagte: Ja! Du glaubſt wohl mit Deinen endloſen Ga⸗

reſſen mir jetzt zu ſchmeicheln, Unausſtehlicher! mich 3 zu verſoͤhnen, mich zu beruhigen; aber, da irrſt Du Dich! Ich werde uͤber dieſen Streich nicht eher wie⸗ d der ruhig werden, als bis ich Dich nicht vor allen n Anverwandten, Freunden und Nachbaren, ſo viel wir deren nur haben, heruntergemacht haben werde. ic Bin ich, häßlicher Kerl, nicht eben ſo ſchoͤn, als er Richard Minutolo's Frau? bin ich nicht eine eben h ſo allerliebſte Frau? Warum antworteſt Du nicht, Du Hundsfott? Was hat ſie mehr, als ich? Scher' S Dich bei Seite! ruͤhre mich nicht an, fuͤr heute haſt B Du genug gefochten. Ich weiß es ganz wohl, daß ſie Du, nachdem Du nun erfahren haſt, wer ich bin, det das, was Du thun wuͤrdeſt, doch mur gezwungen ſch 6 thäteſt; aber mit Gottes Huͤlfe denke ich Dir den we Brotkorb höher zu haͤngen. Und ich weiß gar nicht, hin warum ich nicht Richard holen laſſe, der, wenn er ode mich auch mehr, als ſich ſelbſt geliebt hat, ſich doch ein nicht ruͤhmen kann, daß ich ihn nur ein einzigesmal kon angeſehen hätte; aber ich weiß wahrhaftig nicht, doc was waͤre es denn nun, wenn ich es thäte? Du eige haſt geglaubt, ſeine Frau hier zu haben, und ſo viel wür auf Dich ankommt, iſt es eben ſo gut, als wenn Du ich ſie gehabt hätteſt, darum konnteſt Du mich auch mit ſage Recht gar nicht tadeln, wenn ich ihn hier hätte. durt Jetzt waren der Worte genug, und das Weh⸗ pre

klagen der Frau war gufs hoͤchſte geſtiegen; indeſſen