Teil eines Werkes 
2. Bdchn. (1828)
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10 Dritter Tag. getragen habe; indeſſen aber fand ich doch dieſen Morgen, ehe ich hierher kam, mit meiner Frau ein Weib in geheimer Berathung, das ich ſogleich fuͤr dasjenige erkannte, was ſie wirklich war; daher rief ich meine Frau, und fragte ſie, was das Weib von ihr haben wollte. Hierauf ſagte ſie mir: Es iſt Philippello's Quaͤlgeiſt, den Du mir dadurch auf den Hals gezogen haſt, daß Du ihm haſt Antwor⸗ ten geben und ſogar Hoffnung machen laſſen; nun läßt er mir ſagen, er moͤchte nur vor allen Dingen wiſſen, was ich zu thun willens waͤre, und daß, wenn ich ſo wollte, er es ſchon zu veranſtalten wiſ⸗ ſen wuͤrde, wie ich ganz in geheim nach irgend ei⸗ nem Bade in dieſer Gegend hinkommen koͤnnte; und daruͤber bittet und guält mich dieſe. Und wenn Du mich nicht, ich weiß nicht warum, dieſen Troͤdel haͤtteſt durchmachen laſſen, ſo wuͤrde ich ihn mir auf eine Art vom Leibe geſchafft haben, daß er in ſeinem Leben nicht haͤtte dahin ſehen ſollen, wo ich waͤre.

Nun glaubte ich denn doch, das ginge zu weit, und das waͤre nicht laͤnger mehr zu ertragen, daher muͤßte ich es Ihnen ſagen, damit ſie einſaͤhen, wie Ihre unverletzliche Treue belohnt wird, die mich faſt dem Tode nahe gebracht hat. Und damit Sie etwa nicht glauben, dies waͤren nur Worte oder Maͤhrchen, ſondern daß Sie, wenn Sie Luſt dazu haben, es ganz offenbar ſehen und mit Haͤnden greifen koͤnnen, ſo habe ich meine Frau jener, die ihrer noch immer erwartete, dieſe Antwort ſagen laſſen: Sie wuͤrde morgen gegen die None, wenn Alles noch ſchliefe, in