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8 Dritter Tag.
ward, ließ er ſich erſt gar ſehr dazu bitten, als
wenn es ihm eben nicht ſonderlich lieb waͤre, darin
zu bleiben. Hier fingen nun die Damen, und zugleich
auch mit ihnen Catella an, mit ihm uͤber ſeine neue
Liebe zu ſcherzen, woruͤber er, da er ſich ſtellte, von
derſelben außerordentlich entflammt zu ſeyn, ihnen
immer mehr Stoff zu witzeln gab. Endlich, da eine
Dame, wie das an dieſen Orten wohl zu geſchehen
pflegt, hierhin, die andere dorthin ging, Catella
aber mit einigen da, wo Richard ſich aufhielt, zu⸗
ruͤckgeblieben war, ſo warf Richard ſo einige
Worte uͤber eine gewiſſe Liebe Philippello's, ihres
Mannes, gegen ſie hin, wodurch ſie ſogleich in eine
plotzliche Eiferſucht verſetzt ward, und in ihrem In⸗
nern der Wunſch entbrannte, zu erfahren, was
Richard damit ſagen wollte. Nachdem ſie ſich an⸗
fangs ein Weilchen gehalten hatte, endlich aber ſich
doch nicht mehr halten konnte, bat ſie Richard bei
der Liebe fuͤr diejenige Dame, die er am meiſten
liebte, er moͤchte es ſich doch gefallen laſſen, ihr
über das, was er von Philippello geſagt haͤtte, Licht zu geben. Hierauf ſagte er zu ihr:
Sie beſchwoͤren mich bei einer Perſon, der ich das nicht abzuſchlagen wage, warum Sie mich bit⸗ ten; darum bin ich bereit, es Ihnen zu ſagen, nur daß Sie mir verſprechen, niemals irgend ein Wort weder mit ih., noch mit einem Andern daruͤber zu ſprechen, ehe Sie nicht in der That wirklich geſehen haben, daß das wahr iſt, was ich Ihnen erzaͤhlen, und


