Teil eines Werkes 
1. Bdchn. (1827)
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Funfte Novelle.

Andreas ſchwieg; aber da ſie mit dem Lichte ihm näher kamen, fragten ſie ihn, was er ſo be⸗ ſchmuzt hier mache? Andreas erzaͤhlte ihnen dar⸗ auf alles, was ihm begegnet waͤre. Zene ahneten ſogleich, wo dieß wohl geſchehen ſeyn koͤnnte, und ſagten zu ihm: Lieber Freund, wenn Du auch gleich all Dein Geld verloren haſt, ſo kannſt Du Gott nicht genug dafuͤr danken, daß es Dir ſo ergangen iſt, daß Du heruntergefallen biſt, und nicht in das Haus haſt wieder zuruͤckkommen können; denn wenn Du nicht heruntergefallen waͤrſt, ſo kannſt Du über⸗ zengt ſeyn, daß, ſobald Du nur waͤrſt eingeſchlafen geweſen, ſie Dich umgebracht huͤtten, und Du haͤt⸗ teſt Dein Geld und Dein Leben eingebuͤßt. Drum was hilft es jetzt, noch daruͤber zu klagen? Da kannſt Du ſo wenig einen Pfennig wieder kriegen, als einen Stern vom Himmel, vielmehr kannſt Du noch todtgeſchlagen werden, wenn der Kerl erfaͤhrt, daß Du ein Wort davon geſprochen haſt. Nach die⸗ ſen Reden beriethen ſie ſich ein wenig mit einander, und ſagten dann zu ihm: Hoͤre, wir haben Mitlei⸗ den mit Dir, und darum glauben wir, wenn Du bei dem, was wir machen wollen, uns etwas helfen willſt, uͤberzeugt ſeyn zu können, daß der Autheil, der auf Dich fallen ſoll, weit mehr ausmachen wird,

als Du verloren haſt.

Andreas antwortete, wie in Verzweiflung, er waͤre bereit. Es war an dieſem Tage ein Erzbiſchof ven Nea⸗