Teil eines Werkes 
1. Bdchn. (1827)
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4172 Zweiter Tag.

komm morgen wieder. Ich weiß weder wer Andreas iſt, noch was dies fuͤr Narrenspoſſen ſind, die Du da ſchwatzeſt; geh zum Henker, und laß andere Leute ſchlafen, wenn Du willſt ſo gut ſeyn.

Was, ſagte Andreas, Du weißt nicht, wer ich bin? Du weißt es gewiß! Aber wenn die Verwandt⸗ ſchaften in Sicilien ſo beſchaffen ſind, daß man ih⸗ rer ſo bald vergißt, ſo gib mir wenigſtens meine Kleider wieder, die ich bei Euch zuruckgelaſſen habe, dann will ich gern gehen.

Worauf ſie lachend antwortete: Narr! Du trͤumſt. Und dies ſagen, ſich umkehren und das Fenſter zumachen, war eins.

Andreas, der nun ſeines Schadens ganz gewiß war, und deſſen großer Zorn ſich vor Schmerz in Wuth verwandelte, nahm ſich vor, durch Schimpf⸗ und Schmaͤhreden das wieder zu haben, was er durch gute Worte nicht hatte erhalten koͤnnen; er nahm daher wieder einen großen Stein, und fing wuͤthend an, mit noch aͤrgeren Schlaͤgen, als zuvor, an die Thuͤr zu pochen.

Da viele von den Nachbaren, welche ſchon vor⸗ her aufgewacht und aufgeſtanden waren, hierdurch glaubten, es waͤre irgend ein Unzufriedener, der dieſe Worte vorgab, um die gute Frau zu kraͤnken, ſo tra⸗ ten ſie, da ihnen das Klopfen, was er that, zuwider war, an die Fenſter und ſchrieen, ſo wie alle Hunde aus einer Gegend auf einen fremden Hund losbellen, auf ihn ein: Es waͤre recht ſchaͤndlich, zu dieſer Zeit vor den Höuſern anſtandiger Frauen ſolche