Teil eines Werkes 
1. Bdchn. (1827)
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170 Zweiter Tag.

Mäͤdchen, was in einem Winkel des Zimmers ſaß, zeigte ihm eine Thuͤr, und ſagte: Gehen Sie nur da hinein.

Andreas ging dreiſt hinein, ſetzte aber den Fuß ungluͤcklicherweiſe auf ein Brett, was auf der entge⸗ gengeſetzten Seite von dem Balken, auf welchem es lag, losgegangen war, und deshalb mit ihm uͤber Kopf von oben bis unten herabſtuͤrzte. Indeſſen er, ein Liebling Gottes, that ſich bei dieſem Falle, ob⸗ gleich er ein bischen hoch berabfiel, keinen Schaden, ſondern beſchmuzte ſich nur gans und gar mit dem Kothe, mit welchem der Ort angefuͤllt war.

um ſowohl das, was ich geſagt habe, als auch das, was folgen wird, beſſer zu verſtehen, muß ich dieſen Ort, wie er beſchaffen war, genauer beſchrei⸗ ben. Es war naͤmlich ein ſchmales Gäßchen, und wie wir es oftmals zwiſchen zwei Haͤuſern ſehen, la⸗ gen zwiſchen dem einen und dem andern Haufe auf zwei Balken, einige Bretter genagelt, Wvrauf ein Ort zum Sitzen angebracht war, und von jenen Bret⸗ tern war das, was mit ihm herunter fiel, das eine. Als ſich nun Andreas unten in dem Gaͤßchen befand, fing er, den Fall doch ſchmerzlich fuͤhlend, an, das Maͤdchen zu rufen; aber das Maͤdchen war ſogleich, als es ihn fallen gehoͤrt hatte, fortgelaufen, um es der Dame zu ſagen. Dieſe eilte ſchnell nach dem Zimmer hin, ſuchte nur, ob ſeine Kleider da waͤren,

und da ſie dieſe, und mit ſammt ihnen auch das Geld, was er mißtrauiſch thoͤrichterweiſe immer bei ſich trng, gefunden, und mun wirklich im Beſitz deſ⸗