nach ſeiner Geſellſchaft gar nicht, aber, wenn ſie es ſo haben wollte, wuͤrde er ihren Wunſch erfuͤllen.
Sie that hierauf, als ſchickte ſie nach dem Wirthshauſe hin, und ließe daſelbſt ſagen, daß man ihn zum Abendeſſen nicht erwarten duͤrfte. Nach vie⸗ len Geſpraͤchen ſetzten ſie ſich hierauf zum Eſſen, und koͤſtlich mit vielen Speiſen bedient, zog ſie liſti⸗ gerweiſe es bis in die ſinkende Nacht in die Länge; als ſie dann vom Tiſche aufgeſtanden waren, und Andreas fortgehen wollte, ſagte ſie, das wuͤrde ſie durchaus nicht zugeben, denn Neapel waͤre kein Ort, um daſelbſt in der Nacht zu gehen, und beſonders fuͤr einen Fremden; ſie haͤtte daher ſogleich, als ſie das Abendeſſen haͤtte abſagen laſſen, auch beſtellen laſſen, daß man ihn im Wirthshauſe nicht weiter erwarten ſollte.
Er, der dies glaubte, und der ſich freute(von falſchem Klguben bethoͤrt), bei ihr zu ſeyn, blieb. Es wurde⸗ daher nach dem Eſſen noch viele und lange Unterhaltungen nicht ohne Grund gepflogen, und nachdem ein Theil der Nacht verſtrichen war, ließ ſie Andreas mit einem kleinen Maͤdchen, was ihm zeigte, wenn er ein Beduͤrfniß haͤtte, zuruͤck, ſie ſelbſt aber ging mit ihrer Bedienung in ein anderes Zimmer. Die Hitze war groß. Sobald daher An⸗ dreas ſich allein ſah, kleidete er ſich aus in ein Jack⸗ chen, zog die Beinkleider ab, und legte ſie ſich zum Kopfe des Bettes hin. Da es nun das natuͤrliche Beduͤrfniß erforderte, den überfluß des Leibes abzu⸗ legen, fragte er, wo er das thun koͤnnte, und das
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