Teil eines Werkes 
1. Bdchn. (1827)
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Einleitung. ten, es wehe daſelbſt ein angenehmes Luͤftchen, ſo ſetzten ſich Alle, nach dem Willen der Koͤnigin, auf den Raſen in einem Kreiſe nieder, worauf jene als⸗ dann ſich zu Allen mit den Worten wandte:

Wie Ihr ſeht, ſteht die Sonne hoch und die Hitze iſt groß, man hoͤrt auch nichts anders, als die Heimchen auf den Oliven zirpen; daher wuͤrde es gewiß Thorheit ſeyn, jetzt anders wohin gehen zu wollen. Hier iſt es ſchoͤn und kuͤhl; hier ſind, wie Ihr ſeht, Damen⸗ und Schachbretter, und ein Jeder kann, je nachdem es ihm am meiſten gefaͤllt, ſein Vergnuͤgen finden. Aber wenn hierin meiner Mei⸗ nung gefolgt wurde, ſo brächten wir dieſe heiße Ta⸗ geszeit nicht mit Spielen hin, wobei das Gemuͤth des einen Theils ohne zu großes Vergnuͤgen des an⸗ dern, oder deſſen, der zuſieht, unruhig werden muß, ſondern vielmehr mit Erzählen, was Sedem, der zu⸗ hoͤrt, Vergnügen gewährt, wenn auch nur Einer zu der ganzen Geſellſchaft ſpricht. ewiß wird jeder von Euch noch nicht ſeine Erzaͤhlung vollendet haben, ſo hat ſich die Sonne ſchon geneigt, und die Hitze nachgelaſſen, und dann koͤnnen wir da, wo es uns mehr gefaͤllt, dem Vergnügen nachgehen. Und des⸗ halb laßt es uns, wenn Euch das, was ich ſage, gefaͤllt, (doch auch ich bin bereit, hierin Eurer Meinung zu folgen), ſo machen; wenn es Euch aber nicht gefaͤl ſo mag ein Jeder bis zur Abendſtunde thun, was ihm mehr gofällt.

Die Damen ſowohl als auch die Männer waren alle mit dem Erzaͤhlen zufrieden.