Teil eines Werkes 
1. Bdchn. (1827)
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40 Erſter Tag.

warteten. Hieruͤber, wie alles ſo ſchon und ſinnig eingerichtet war, freuete ſich ein Jeder, und Alle aßen bei froͤhlicher Unterhaltung und vielem Jubel. Nachdem die Tafel aufgehoben, gebot die Koͤnigin, da alle Damen, eben ſo gut auch die jungen Män⸗ ner, tanzen, und ein großer Theil von ihnen auch ſehr ſchoͤn ſpielen und ſingen konnte, daß Inſtru⸗ mente gebracht wuͤrden; dann nahm, auf ihr Gebot, Dioneus eine Laute und Fiammetta eine Guitarre, und fingen an, einen Tanz zu ſpielen. Hierauf trat die Koͤnigin mit den andern Damen und auch den beiden jungen Maͤnnern zu einem Ringeltanz an, und tanzten denſelben durch, da ſie die Dienerſchaft zum Eſſen hinausgeſchickt hatten. Als der Tanz geendet war, ſangen ſie niedliche, froͤhliche Liederchen. Auf dieſe Weiſe blieben ſie zuſammen, bis es der Koͤni⸗ gin Zeit zu ſeyn ſchien, ſchlafen zu gehen; nachdem ſie daher Alle beurlaubt hatte, gingen die drei jun⸗ gen Mäͤnner nach ihren, von denen der Damen ge⸗ trennten Zimmern, und da jene darin die gemachten Betten und alles ſo mit Blumen erfuͤllt fanden, wie den Saal, und auch dieſe die ihrigen eben ſo, ent⸗ kleideten ſie ſich, und begaben ſich zur Ruhe.

Es hatte kaum drei Uhr geſchlagen, als die Koͤ⸗ nigin aufſtand, und alle andern Damen, eben ſo auch die jungen Maͤnner wecken ließ, da ſie verſi⸗ cherte, zu viel ſchlafen am Tage waͤre ſchaͤdlich. Und ſo gingen ſie dann auf einen Anger, groß und voll gruͤnen Raſens, und auf welchen die Sonne von kei⸗ ner Seite recht wirken konnte; hingegen da ſie merk⸗