Teil eines Werkes 
1. Bdchn. (1827)
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Einleitung. 39 woher er auch komme, was er auch hoͤren oder ſehen mag, uns keine andere Nachricht, als nur eine froͤh⸗ liche von außen her bringe. Nachdem ſie dieſe Be⸗ fehle ſummariſch gegeben hatte, und ſie von Allen mit Beifall aufgenommen waren, ſtand ſie froͤhlich auf, und ſagte: Hier ſind Gaͤrten, hier ſind Wieſen und andere angenehme Hrter genug, wo ein Jeder, nach ſeinem Vergnuͤgen ſich unterhaltend, hingehen mag, aber wenn es neun Uhr geſchlagen, ſey ein Je⸗ der hier, damit wir im Kuͤhlen eſſen koönnen.

Nachdem die froͤhliche Geſellſchaft von der neuen Koͤnigin beurlaubt worden war, und die jungen Maͤn⸗ ner mit den ſchoͤnen Damen uͤber ergoͤtzliche Gegen⸗ ſtaͤnde ſprachen, gingen ſie langſam, ſich ſchoͤne Kraͤnze von verſchiedenem Laube flechtend, und lieb⸗ lich ſingend in einem Garten umher. Und nachdem ſie in demſelben ſo lange verweilt hatten, als ihnen von der Koͤnigin Zeit dazu verſtattet worden war, kehrten ſie nach Hauſe zuruͤck und fanden Parmeno eifrig bemuͤht, ſein Amt anzutreten; denn als ſie in einen Saal auf ebener Erde eintraten, fanden ſie darin die Tiſche mit ganz weißen Tiſchtuͤchern

gedeckt, und mit Bechern, welches ſilberne zu ſeyn

ſchienen, beſetzt, und alles mit Kalmusbluͤthen be⸗ ſtreut; und nachdem einem Jeden, auf Gutduͤnken der Koͤnigin und Parmeno's Meinung, Waſchwaſſer gereicht worden war, ſetzten ſich Alle nieder. Die Speiſen, auf das Delikateſte zugerichtet, kamen, und auch die feinſten Weine wurden gereicht; wie denn auch die drei Bedienten ohne weiteres am Tiſche auf⸗