Teil eines Werkes 
1. Bdchn. (1827)
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Einleitung. 37 daruͤber uͤbereinkommen muͤſſen, es ſey einer unter uns der Erſte, den wir als den Vornehmſten ehren und gehorchen, wofuͤr er denn wieder mit allem Fleiß darauf denken muß, alles zu einem froͤhlichen Leben für uns einzurichten. Und damit ein Jeder die Laſt der Bekuͤmmerniß zugleich aber auch das Vergnuͤgen der Majoritaͤt kennen lerne, und folglich weder von dem einen noch von dem andern angezogen, Kei⸗ ner, der es nicht kennt, den andern beneide: ſo bin ich der Meinung, daß einem Jeden die Laſt und die Ehre fur einen Tag zugetheilt werde. Wer der Erſte von uns ſeyn ſolle, beruhe auf unſerer Aller Wahl; uͤber die, welche folgen ſollen, moͤge, wenn die Abendſtunde naht, derjenige oder diejenigen, wel⸗ che dieſen Tag die Herrſchaft gefuͤhrt haben, wie es ihnen gefäkt, dieſen oder jenen beſtimmen; und die⸗ ſer moͤge dann wieder, nach ſeinem Gutduͤnken, uͤber die Zeit, die ſeine Hertſchaft dauert, uͤber den Ort und uͤber die Art und Weiſe, wie wir leben ſollen, gebieten und disponiren.

Dieſe Worte gefielen ungemein, und Sie ward einſtimmig fuͤr den erſten Tag zuerſt erwaͤhlt: Da lief Philomene ſchnell zu einem Lorbeerbaum hin, weil ſie oftmals gehoͤrt hatte, welcher Ehre die Blätter deſſelben fuͤr werth gehalten worden waͤren, und wel⸗ cher Ehre ſie denjenigen werth machten, der ver⸗ dienter Weiſe damit bekraͤnzt worden, brach einige Zweige davon ab, und machte daraus einen recht in die Augen fallenden Ehren-Kranz; und dieſer, auf den Kopf geſetzt, war dann, ſo lange die Geſellſchaft