Teil eines Werkes 
1. Bdchn. (1827)
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Erſter Tag.

von einem Jeden dieſer Dreien nichts anderes als Gutes ſagen, und ich halte ſie fuͤr noch viel mehr, als nur dazu tuͤchtig; aber eben ſo bin ich auch der Meinung, ihre gute und anſtaͤndige Geſellſchaft muͤſſe nicht nur uns, ſondern noch weit Schoͤnere und Achtbarere als wir ſind, feſſeln. Indeſſen, da es ziemlich bekannt iſt, daß ſie in einige, die hier un⸗ ter uns ſich befinden, verliebt ſind, ſo fuͤrchte ich, es moͤchte uͤbele Nachrede oder gar Tadel, ohne un⸗ ſere oder ihre Schuld, fuͤr uns erfolgen, wenn wir ſie mitnahmen.

Da ſagte Philomena: Das ſchadet nichts; weny ich ſelbſt nur ehrbar lebe und mein Gewiſſen mir nichts vorwirft, ſo mag das Gegentheil reden, wer da will, Gott und die Wahrheit werden ſchon die Waffen fur mich ergreifen. Wolle nur der Himmel, ſie wären ſchon entſchloſſen, herzukommen, dann koͤnn⸗ ten wir in Wahrheit ſagen, was Pampines ſagte: das Glück ſey uns guͤnſtig.

Die Andern, da ſie dieſe ſo reden hoͤrten, ſchwie⸗ gen nicht ſowohl ſtill dazu, ſondern ſagten Alle mit einmuͤthiger Zuſtimmung, ſie ſollten gerufen, ihre Meinung ihnen geſagt und ſie gebeten werden, daß ſie es ſich doch gefallen laſſen moͤchten, ihnen bei dieſer Aus⸗ flucht Geſellſchaft zu leiſten. Daher ſtand Pampinea, welche mit einem derſelben durch Blutsfreundſchaft verwandt war, ohne Weiteres auf, ging auf ſie zu, die ſie feſt anſahen, und gruͤßte ſie mit freundlichem Geſichte, dann eroͤffnete ſie ihnen ihre Entſchließung, und bät ſie im Namen Aller, daß ſie ſich doch auch

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