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Einleitung. 33 nachgehen wollen, ſo muͤſſen wir uns auf eine ſolche Art einzurichten ſuchen, daß uns nicht dahin, wohin wir zum Vergnuͤgen und zur Ruhe gehen wollen, Langeweile und Trgerniß nachfolge.
Als die Frauen auf dieſe Art unter einander ſprachen, ſiehe, da traten in die Kirche drei junge Maͤnner ein, von welchen der juͤngſte nicht viel mehr oder weniger als 25 Jahr alt war; bei denen weder die Verderbtheit der Zeit, noch der Verluſt der Freunde oder Verwandten, noch die Furcht öͤber ſich ſelbſt, die Liebe hatte erkalten, viel weniger ganz und gar ausloͤſchen koͤnnen. Von ihnen hieß der eine Pamphi⸗ lus, Philoſtratus der zweite, und der letzte Dioneus, jeder freundlich und von feinen Sitten; zu ihrem einzigen Troſte, ſuchten ſie in ſolcher Zerſtoͤrung al⸗ ler Dinge, ihre Geliebten auf, welche ſich zufuͤlliger Weiſe alle drei unter den genannten ſieben befanden, da auch uͤberdies noch von den andern einige ihre nahe Anverwandtinnen waren. Dieſe fielen ihnen nicht ſo⸗ vald in die Augen, als auch ſie wieder von jenen ge⸗ ſehen wurden; daher fing Pampinea laͤchelnd an: Seht einmal, wie guͤnſtig das Gluͤck unſerm Unter⸗ nehmen ſich zeigt, es fuͤhrt uns drei beſcheidene und tuͤchtige junge Maͤnner zu, welche gern unſre Fuͤhrer und Diener ſeyn werden, wenn wir ſie zu dieſem Amte anzunehmen nicht verſchmaͤhen.
Neiphile, vor Schaam uͤber das ganze Geſicht errothend, da einer dieſer drei jungen Maͤnner ihr Geliebter war, ſagte: Bedenke, Pampinea, was Du ſprichſt! Ich weiß es nur zu ſehr, man kann
Voccaccio's ſaͤmmtl. W. 1. 3


