Teil eines Werkes 
1. Bdchn. (1827)
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32 Erſter Tag.

hatten, begierig ihm zu folgen, ſchon einzeln mit einander daruͤber zu verhandeln angefangen, gleich⸗ ſam, als ſollten ſie, ſobald ſie von ihren Sitzen auf⸗ geſtanden waͤren, allmaͤhlig ſich auf den Weg ma⸗ chen. Aber Philomene, welches die geſcheuteſte war, ſagte: Frauen, ſo ſchön auch Pampinea jetzt geſpro⸗ chen hat, ſo muͤſſen wir doch nicht ſo laufen, wie es ſcheint, daß Ihr es thun wollt. Bedenkt, daß wir alle Frauen ſind, und keine iſt noch ſo ſehr Kind, daß ſie nicht einſehen ſollte, wie Frauen unter ein⸗ ander zu raiſonniren pflegen, und wie ſie ohne Vor⸗ ſicht irgend eines Mannes ſich nicht recht zu beneh⸗ men wiſſen. Wir ſind ſchwankend, ſtoͤrriſch, arg⸗ woͤhniſch, kleinmuͤthig und furchtſam; daher furchte ich ſehr, wenn wir keinen andern Fuͤhrer nehmen, als uns ſelbſt, ſo wird ſich unſere Geſellſchaft nur zu fruͤh ſchon wieder aufloͤſen, und das mit ſehr we⸗ nig Ehre fuͤr uns. Daher iſt es noͤthig, daß wir uns, ehe wir anfangen, gehoͤrig vorſehen.

In Wahrheit, ſagte hierauf Eliſa, die Maͤnner ſind der Kopf der Frauen, und ohne ihre Anordnung ninmt irgend ein Werk von uns ſelten einmal ein lobenswuͤrdiges Ende. Aber wo ſollen wir dieſe Männer hernehmen? Jede von uns weiß, daß die ihr bekannten, großtentheils geſtorben, und die an⸗ dern am Leben gebliebenen, hierhin und dahin, in verſchiedenen Geſellſchaften, ohne daß wir wuͤß⸗ ten, wohin, eben dem entflohen ſind, dem wir zu ent⸗ fliehen ſuchen; und Andere zu bitten, wuͤrde nicht

ſchicklich ſeyn⸗ Wenn wir daher unſerem Wohle